Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Di., 7. Juli 2020
von Schokokäse
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Ich (88): Gibts ein Coming-Out?

Ich finde diese Ein­stel­lung sehr sympathisch:

Ich weigere mich, das Tam-Tam zu ver­anstal­ten, das ihr ange­sprochen habt.

Und weil ich immer noch nervös werde kurz bevor ich richtig­stellen muss, dass ich nicht het­ero bin. Ich habe kaum Angst vor Anfein­dun­gen oder Gewalt. Ich weiß, das ist ein Priv­i­leg als queere Per­son; es sollte keines sein. Wovor ich Angst habe, sind Men­schen, die sagen, sie müssten das erst ein­mal ver­ar­beit­en. Die mir vor­w­er­fen, ich hätte es zu lange ver­heim­licht. Men­schen, die behaupten, natür­lich sei es in Ord­nung – und die sich den­noch Sor­gen machen, wenn ihre Kinder in der Schule von Leuten wie mir hören.

Trotz­dem ist es schön, out zu sein. Natür­lich wäre es schön­er gewe­sen, wenn ich mit fün­fzehn schon ganz selb­stver­ständlich hätte les­bisch sein kön­nen. Natür­lich wäre es schön­er, ich kön­nte es jetzt.

Aus: »Queers, müsst ihr euch immer noch out­en?« (jetzt.de)

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Sa., 4. Juli 2020
von Schokokäse
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Zahlen (55): 15 Jahre – Make Poverty History

Vorgestern ist es genau 15 Jahre her gewe­sen, dass ich beim »Live 8″-Konzert in Berlin war. Dies war qua­si der Nach­fol­ger 20 Jahre nach dem leg­endären »Live Aid« von Bob Geld­of und Bono. Wie die Zeit vergeht.

Und obwohl ich gar nicht so viel früher angekomen bin, hat­te ich doch noch eine ganz pass­able Sicht. Hier ein High­lights-Video (Ein­bet­ten lei­der deaktiviert).

"Live 8" 2005 in Berlin - noch Platz vor Beginn

»Live 8″ 2005 in Berlin – noch Platz vor Beginn

Ich weiß noch, dass ich min­destens ein­mal ange­sprochen wurde, als es schon später war und däm­merte, ob es mir gut gin­ge. Ja, ich hat­te nur einen Son­nen­brand, da keine Son­nen­creme dabei. Und hat­te mich nur in die Hocke begeben, um etwas zu Essen oder Trinken aus dem Ruck­sack zu holen und/oder, weil ich schon so lange stand. Aber sehr aufmerksam 👍

Das Konz­ert ging let­ztlich wesentlich länger als eigentlich geplant. Ursprünglich sollte es von 14 bis 20 Uhr gehen, es endete aber erst um 00:30 Uhr. Zwis­chen den Auftrit­ten einzel­ner Kün­stler waren teil­weise recht lange Pausen, in denen die Büh­nen umge­baut wur­den. Durch die Ver­anstal­tung führten Anne Will und Michael Mit­ter­meier als Moderator*innen.

Teil­weise wur­den auch in diesen Pausen Live-Acts aus anderen Städten gezeigt, da dieses Konz­ertevent unter dem Mot­to »Make Pover­ty His­to­ry« weltweit an ver­schiede­nen Orten gle­ichzeit­ig stat­tfand, anlässlich des G8-Gipfels vom 6. bis 8. Juli 2005.

Lei­der ist der Weg zur Umset­zung des Mot­tos immer noch sehr weit.

"Live 8" 2005 in Berlin - mittendrin statt nur dabei

»Live 8″ 2005 in Berlin – mit­ten­drin statt nur dabei

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Mi., 1. Juli 2020
von Schokokäse
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Merk-würdig (85): Athena – auf den Spuren deiner Träume

Ver­gan­gene Woche bin ich in der ZDF­tivi-Mediathek auf die vom ZDF ko-pro­duzierte britis­che Serie »Athena – auf den Spuren dein­er Träume« gestoßen.

Darum gehts:

Die Kar­riere des jun­gen Mod­els Nyela Malik (Ella Balin­s­ka) erhielt einen deut­lichen Rückschlag, weil sie öffentlich kri­tisiert hat­te, dass ein Design­er sie als reines Objekt behan­delt hat. Doch Nyela tritt die Flucht nach vorne an und will nun eigene Mode machen. So kommt sie auf die Design­schule The Athena, die bedeu­tend­ste Kun­st- und Design­schule Lon­dons. Dort trifft sie auf zahlre­iche enorm begabte Kreative aus den unter­schiedlich­sten Rich­tun­gen, die hart und bisweilen auch ver­bis­sen an der Ver­wirk­lichung ihrer Träume arbeit­en: Fotografen, Kostüm-Design­er, Graphik­er, Fash­ion-Design­er und Schmuck-Design­er. (Text: bmk/BK)

Quelle: Fernsehserien.de

Die Machart ist unge­wohnt, aber gelun­gen. Ihre Gedanken spricht die Haupt­darstel­lerin Nyela manch­mal aus dem Off. Sehr oft durch­bricht sie aber die »Vierte Wand« und spricht direkt laut in die Kam­era, ohne dass die anderen Pro­tag­o­nis­ten dies hören. Auch scheint sie die Regie und stilis­tis­che Mit­tel der Serie bee­in­flussen zu kön­nen, was zu kuriosen Sit­u­a­tio­nen führt.

Ich habe mir allein aus den bish­er gese­henen ersten Fol­gen mehrere inter­es­sante Zitate notiert. Ins­beson­dere in der ver­schlosse­nen Leigh (Tafline Steen) mit ihrem Charak­ter kann ich mich doch öfters wieder­erken­nen. Ich habe kein gutes fotografis­ches Gedächt­nis, aber sie erin­nert mich doch ein wenig an eine Bekan­nte. Mit ihrer Art (allen voran wohl die Mimik), Haar­farbe und Frisur sowie der Kör­per­größe. Wie ich dann im Abspann gese­hen habe, stimmt zumin­d­est der Vor­name mit ihrer deutschen Syn­chron­stimme Sophie Lecht­en­brink überein 😁

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Sa., 27. Juni 2020
von Schokokäse
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Neulich (48): Verlesen und verhört

Da hab ich in den Entwür­fen doch glatt noch diesen Beitrag vom 9. Feb­ru­ar ent­deckt, den ich euch nicht voren­thal­ten möchte 😁

Was war das denn dies­mal für ein Wochen­start? Da scheint es aber »jemand« wieder (oder immer noch?) recht nötig zu haben …

Denn nor­maler­weise ist mon­tags bei mir meist erst ein­mal Trüb­sal blasen ange­sagt. Dies­mal wars aber – zumin­d­est gedanklich – eher was anderes, was mir bei der Tätigkeit in den Sinn kam 🤭

Denn auf dem Weg zum Einkaufen kam ich an einem großen Plakat vor­bei. Dort hab ich erst ein­mal im Vor­beige­hen gelesen:

Heute schon jeman­den vernascht?

Ach nee, da ste­ht: über­rascht. Wer­bung für »Kinder Über­raschung«. Wo bin ich nur mit den Gedanken?

Etwas später im Laden, kam mir bei dem Lied, welch­es ger­ade lief, eine bewusste Tex­tan­pas­sung des Refrains in den Sinn:

The first Fuck is the deepest …

Nach­fol­gend eine inter­es­sante Vari­ante des Liedes, die jet­zt gut zu den aktuellen Tem­per­a­turen passt 😓

Mo., 22. Juni 2020
von Schokokäse
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Soundtrack (25): Monster – How should I feel?

Als ich heute nach Feier­abend an ein­er roten Ampel stand, hielt auf der Spur neben mir ein Fahrzeug mit geöffnetem Fen­ster. So kon­nte ich das laufende Lied ganz gut mithören. Und es war sehr gefällig 😎

Aber ich hab dann natür­lich nicht gle­ich nach dem Inter­pre­ten bzw. Songti­tel gefragt. Dafür habe ich ver­sucht, den Text zu erken­nen und mir ein wenig die Melodie einzuprä­gen. das einzige, was ich raushörte (ich saß ja nicht in dem besagten Fahrzeug), war das Wort »Mon­ster« und auch damit war ich mir unsicher.

Auf YouTube wurde ich bei der Suche nach »mon­ster song« auch gle­ich an zweit­er Stelle fündig:

Mon­ster
How should I feel ?
Crea­tures lie here
Look­ing through the window

Wobei ich mir nicht sich­er bin, ob es diese Ver­sion ist oder doch der Robin-Schulz-Remix. Ich denke aber, es war doch eher die orig­i­nale Fassung.

https://www.youtube.com/watch?v=g66ITKWEZMk

Ich hab ja schon lange nicht mehr so »richtig« elek­tro­n­is­che Musik gehört. Vieles klingt für mich davon auch recht zeit­los und nicht so »trendy« wie die typ­is­che Chartsmusik. Dieses Lied hätte für mein Gefühl auch schon zehn oder 20 Jahre auf dem Buck­el gehabt haben. Ich glaub, ich werd mal meine alten »Sun­shine Live«-CDs rauskramen 😉