Relaunch 2020

Ich bin wieder da 🙂

Der Umzug zum neuen Provider hat doch etwas länger gedauert als gedacht. Aber jetzt ist mein Blog wieder online. Und endlich SSL-verschlüsselt, was ja schon lange überfällig war.

Darüber hinaus habe ich auch ein anderes Template gewählt. Die Optik habe ich an die bewährte Gestaltung angepasst. Es sind zwar noch mehrere Ecken und Kanten zu glätten, aber mein Blog ist benutzbar, das ist das Wichtigste.

Frohes Neues! Mein Neustart 2020

Wer auch immer mein Blog noch immer verfolgt, denen (optimistisch mal im Plural) wünsche ich ein frohes neues Jahr!

Ich hatte mir in den letzten Wochen gedacht, dass ich mir für dieses Jahr vielleicht doch mal konkrete Vorsätze vornehme, um mich zumindest materiell zu erleichtern:

  1. Jeden Tag ein Ding aussortieren.
  2. Für jeden Neukauf (außer Verbrauchsprodukte des alltäglichen Bedarfs) zwei Dinge aussortieren.

Da insbesondere Punkt 1 im Alltag wohl nicht konsequent umzusetzen ist, bedeutet das in der Praxis eher: Am Wochenende 7 Dinge aussortieren.

Passend dazu habe ich in der ZDF-Mediathek soeben „sonntags – TV fürs Leben“ gesehen zum Thema „Ballast abwerfen – Neu starten!“ (27 Minuten).

Da wurde viel Wahres gesagt. Leider tue ich mich immer schwer, sowohl die kleinen Dinge wertzuschätzen, als auch für das große Ganze, das insgesamt unbeschwerte und vergleichsweise luxuriöse Leben dankbar zu sein.

Ich denke, urlaubsmäßig werde ich mich dieses Jahr in Richtung Meditation, Achtsamkeit und Schweigeseminar umsehen. Aber auch unabhängig von diesen größeren Phasen kann ich vielleicht bereits im Kleinen beginnen, etwa mit einem passenden VHS-Kurs.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr konkrete Vorsätze?

Zahlen (51): 97 Jahre

Vorletzte Nacht hat mein Großvater mütterlicherweits das Zeitliche gesegnet. Auch wenn das mit fast 98 Jahren ein stolzes Alter ist, kam das unerwartet und schnell. Aber irgendwann ist jeder mal an der Reihe – und letztlich ist diese Art von Tod auch das, was man sich und anderen am ehesten wünscht.

Okay, wir wissen nicht, wie sehr er vorher schon Schmerzen gespürt hat. Gesagt hat er nichts, aber das machen wohl ältere Menschen öfters, so etwas zu verschweigen.

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Ich (85): Bin ich eigentlich asexuell?

Mittlerweile denke ich, dass ich mich nicht nur als beziehungsunfähig sehe – oder formulieren wir es positiver: singlekonform –, sondern auch als asexuell. Klar, nichts ist in Stein gemeißelt, aber derzeit kann ich mich darin ganz gut wiederfinden (vor allem auf Grund des „oder“):

Asexualität bezeichnet die Abwesenheit sexueller Anziehung gegenüber anderen, fehlendes Interesse an Sex oder ein nicht vorhandenes Verlangen danach.

Quelle: Wikipedia

In der vergangenen Beziehung sind die sexuellen Aktivitäten nach vergeblichen Versuchen im Laufe der Zeit ziemlich eingeschlafen. Allerdings habe ich dies auch nicht spürbar vermisst. Gut, zugegeben, man kann nicht richtig etwas vermissen, was man nicht kennt. Denn eine Fleshlight oder etwas Vergleichbares habe ich auch (noch?) nie probiert. Und Hackfleisch kommt für mich ja auch nicht mehr in Frage 😉

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