Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Fr, 31. Juli 2020
von Schokokäse
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Nur geträumt (4): Aufreizend

Und schon wieder gehts in der Rubrik „Nur geträumt“ weiter 😁

Letzte Nacht hatte ich einen seltsamen, aber zugleich sehr aufreizenden Traum.

An den Anfang kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich befand mich wohl in einer Art Wettbewerb und ging zur Vorbereitung in einen ruhigen Nebenraum, eine Art Dachboden. Etwas später kam Chrissy dazu. Wir erkannten uns, waren aber nicht überrascht. Ich meine, wir begrüßten uns noch nicht einmal, als wenn wir uns vor Ort bereits getroffen hätten.

Erst sah es so aus, als würde sie sich auch für sich vorbereiten. Dann aber beugte sie sich vor und zeigte mir unter ihrem sehr kurzen, dabei hochrutschenden Rock ihren Hintern. Sie richtete sich wieder auf und zupfte ihren Rock wieder nach unten. Dies wiederholte sie mehrere Male, begleitet von Kichern.

Dann wurde sie etwas übermütiger und zog beim Vornüberbeugen auch noch ihren String runter und wieder hoch, wieder begleitet von kicherndem Glucksen. Nach ein paar Mal sah ich, dass dabei ein Schwanz aus ihrem Höschen sprang. Sie bemerkte meinen Blick, begleitet von einem leicht verlegenen „Ups“. Ich blieb gelassen. Sie meinte: „Leider kann man sich allgemein nicht so offen zeigen.“ Ich interpretierte dies im Sinne von „Leider kann man nicht überall offen man selbst sein“ und reagierte mit einer recht allgemeingültigen Aussage: „Solange es niemandem schadet, bleibt es doch jedem selber überlassen.“ Anscheinend hatte sie es nicht gehört, denn während sie sich weiterhin so aufreizend verhielt, wiederholte sie ihre Aussage: „Leider kann man sich allgemein nicht so offen zeigen.“

Mittlerweile hatte dieses Verhalten auch bei ihrem „besten Stück“ Spuren in Form einer gewissen Härte und Größe hinterlassen. Mir kam der Gedanke, dass das das bei einer eventuellen Präsentation im Zuge des Wettbewerbs nicht so gut wäre und interpretierte ihre Aussage nun etwas konkreter auf diese Situation bezogen und meinte: „Vielleicht kann ich ja für Abhilfe sorgen?“ Und in Gedanken weiter: „… ihn wieder klein zu bekommen.“ Darauf sie: „Oh ja, das wäre keine schlechte Idee.“

Dann wachte ich auf.

Als ich den Traum dann im Bett noch einmal durchging, um ihn gedanklich bis zum Niederschreiben festzuhalten, fiel mir ein, dass ich kurz vor dem Wachwerden etwas Feuchtes in meiner Unterhose gefühlt hatte. Doch eine Kontrolle zeigte, dass ich keine reale Gegebenheit im Traum verarbeitet hatte, sondern dies auch nur geträumt war 😉

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Di, 21. Juli 2020
von Schokokäse
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Nur geträumt (3): Zeitreise

Mein Wunsch, die Zeit zurückzudrehen – von mir mittlerweile liebevoll „Retromantik“ getauft – begleitet mich nun schon in die Träume 🙄

Letzte Nacht habe ich nämlich geträumt, dass ich einen Eurodance-Hit von 1998 höre und einerseits daran denke, dass es schön wäre, die Zeit zurückzudrehen. Andererseits hat mein Traum-Ich aber auch gedacht, dass es wohl nicht soooo toll ist, wenn ich jetzt nur noch in der Vergangenheit herumeiere.

Und nachher im wachen Zustand hab ich mir gedacht:

Ist es moralisch noch in Ordnung, heutzutage dieses Lied von einem Klischee-Inder zu hören, der von einem Schweden dargestellt wird? Quasi nicht Black, sondern Indian Facing … 🤔

Do, 16. Juli 2020
von Schokokäse
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Soundtrack (26): Millionen geschminkte Lichter zum Feierabend

Heute nach langer Zeit mal wieder gehört, als es im Radio lief. Der Anfang passt ja wie die Faust aufs Auge …

Es fährt im Kopf ein Karussell
Und alles dreht sich irgendwie zu schnell
Die Straßen sind leer und du bist es auch
Als wär das Leben, das hier einmal war, verbraucht

Ich brauche keine Dies-Das-Dinge. Nur etwas Schminke für mein Leben 😁

Eine schöne Version von „Schminke“ von der mir bis jetzt unbekannten MINE und den Quarantöne-Allstars inklusive Großstadtgeflüster 🤘

Wenn ich so zurückdenke an das super Konzert von GSGF beim „Olgas Rock“-Festival letztes Jahr … das wirkt heutzutage durch Corona so unwirklich.

Aber jetzt ist Feierabend für heute.

Mo, 13. Juli 2020
von Schokokäse
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Merk-würdig (86): Entscheidendes Wortspiel

Ich habe gerade wieder gemerkt, dass meine Vorliebe für Wortspiele wohl sehr tief verankert ist.

In der Pro7-Sendung „Die! Herz! Schlag! Show““ meinte der Moderator Steven Gätjen zu den Kandidat*innen:

Bevor ihr euch entscheidet …

Und noch bevor er den Satz vollendete, dachte ich mir so:

Oh, trans Männer vor der OP?

🤣

Di, 7. Juli 2020
von Schokokäse
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Ich (88): Gibts ein Coming-Out?

Ich finde diese Einstellung sehr sympathisch:

Ich weigere mich, das Tam-Tam zu veranstalten, das ihr angesprochen habt.

Und weil ich immer noch nervös werde kurz bevor ich richtigstellen muss, dass ich nicht hetero bin. Ich habe kaum Angst vor Anfeindungen oder Gewalt. Ich weiß, das ist ein Privileg als queere Person; es sollte keines sein. Wovor ich Angst habe, sind Menschen, die sagen, sie müssten das erst einmal verarbeiten. Die mir vorwerfen, ich hätte es zu lange verheimlicht. Menschen, die behaupten, natürlich sei es in Ordnung – und die sich dennoch Sorgen machen, wenn ihre Kinder in der Schule von Leuten wie mir hören.

Trotzdem ist es schön, out zu sein. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn ich mit fünfzehn schon ganz selbstverständlich hätte lesbisch sein können. Natürlich wäre es schöner, ich könnte es jetzt.

Aus: „Queers, müsst ihr euch immer noch outen?“ (jetzt.de)

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Sa, 4. Juli 2020
von Schokokäse
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Zahlen (55): 15 Jahre – Make Poverty History

Vorgestern ist es genau 15 Jahre her gewesen, dass ich beim „Live 8″-Konzert in Berlin war. Dies war quasi der Nachfolger 20 Jahre nach dem legendären „Live Aid“ von Bob Geldof und Bono. Wie die Zeit vergeht.

Und obwohl ich gar nicht so viel früher angekomen bin, hatte ich doch noch eine ganz passable Sicht. Hier ein Highlights-Video (Einbetten leider deaktiviert).

"Live 8" 2005 in Berlin - noch Platz vor Beginn

„Live 8″ 2005 in Berlin – noch Platz vor Beginn

Ich weiß noch, dass ich mindestens einmal angesprochen wurde, als es schon später war und dämmerte, ob es mir gut ginge. Ja, ich hatte nur einen Sonnenbrand, da keine Sonnencreme dabei. Und hatte mich nur in die Hocke begeben, um etwas zu Essen oder Trinken aus dem Rucksack zu holen und/oder, weil ich schon so lange stand. Aber sehr aufmerksam 👍

Das Konzert ging letztlich wesentlich länger als eigentlich geplant. Ursprünglich sollte es von 14 bis 20 Uhr gehen, es endete aber erst um 00:30 Uhr. Zwischen den Auftritten einzelner Künstler waren teilweise recht lange Pausen, in denen die Bühnen umgebaut wurden. Durch die Veranstaltung führten Anne Will und Michael Mittermeier als Moderator*innen.

Teilweise wurden auch in diesen Pausen Live-Acts aus anderen Städten gezeigt, da dieses Konzertevent unter dem Motto „Make Poverty History“ weltweit an verschiedenen Orten gleichzeitig stattfand, anlässlich des G8-Gipfels vom 6. bis 8. Juli 2005.

Leider ist der Weg zur Umsetzung des Mottos immer noch sehr weit.

"Live 8" 2005 in Berlin - mittendrin statt nur dabei

„Live 8″ 2005 in Berlin – mittendrin statt nur dabei

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