Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Mo, 13. Juli 2020
von Schokokäse
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Merk-würdig (86): Entscheidendes Wortspiel

Ich habe gerade wieder gemerkt, dass meine Vorliebe für Wortspiele wohl sehr tief verankert ist.

In der Pro7-Sendung „Die! Herz! Schlag! Show““ meinte der Moderator Steven Gätjen zu den Kandidat*innen:

Bevor ihr euch entscheidet …

Und noch bevor er den Satz vollendete, dachte ich mir so:

Oh, trans Männer vor der OP?

🤣

Di, 7. Juli 2020
von Schokokäse
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Ich (88): Gibts ein Coming-Out?

Ich finde diese Einstellung sehr sympathisch:

Ich weigere mich, das Tam-Tam zu veranstalten, das ihr angesprochen habt.

Und weil ich immer noch nervös werde kurz bevor ich richtigstellen muss, dass ich nicht hetero bin. Ich habe kaum Angst vor Anfeindungen oder Gewalt. Ich weiß, das ist ein Privileg als queere Person; es sollte keines sein. Wovor ich Angst habe, sind Menschen, die sagen, sie müssten das erst einmal verarbeiten. Die mir vorwerfen, ich hätte es zu lange verheimlicht. Menschen, die behaupten, natürlich sei es in Ordnung – und die sich dennoch Sorgen machen, wenn ihre Kinder in der Schule von Leuten wie mir hören.

Trotzdem ist es schön, out zu sein. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn ich mit fünfzehn schon ganz selbstverständlich hätte lesbisch sein können. Natürlich wäre es schöner, ich könnte es jetzt.

Aus: „Queers, müsst ihr euch immer noch outen?“ (jetzt.de)

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Sa, 4. Juli 2020
von Schokokäse
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Zahlen (55): 15 Jahre – Make Poverty History

Vorgestern ist es genau 15 Jahre her gewesen, dass ich beim „Live 8″-Konzert in Berlin war. Dies war quasi der Nachfolger 20 Jahre nach dem legendären „Live Aid“ von Bob Geldof und Bono. Wie die Zeit vergeht.

Und obwohl ich gar nicht so viel früher angekomen bin, hatte ich doch noch eine ganz passable Sicht. Hier ein Highlights-Video (Einbetten leider deaktiviert).

"Live 8" 2005 in Berlin - noch Platz vor Beginn

„Live 8″ 2005 in Berlin – noch Platz vor Beginn

Ich weiß noch, dass ich mindestens einmal angesprochen wurde, als es schon später war und dämmerte, ob es mir gut ginge. Ja, ich hatte nur einen Sonnenbrand, da keine Sonnencreme dabei. Und hatte mich nur in die Hocke begeben, um etwas zu Essen oder Trinken aus dem Rucksack zu holen und/oder, weil ich schon so lange stand. Aber sehr aufmerksam 👍

Das Konzert ging letztlich wesentlich länger als eigentlich geplant. Ursprünglich sollte es von 14 bis 20 Uhr gehen, es endete aber erst um 00:30 Uhr. Zwischen den Auftritten einzelner Künstler waren teilweise recht lange Pausen, in denen die Bühnen umgebaut wurden. Durch die Veranstaltung führten Anne Will und Michael Mittermeier als Moderator*innen.

Teilweise wurden auch in diesen Pausen Live-Acts aus anderen Städten gezeigt, da dieses Konzertevent unter dem Motto „Make Poverty History“ weltweit an verschiedenen Orten gleichzeitig stattfand, anlässlich des G8-Gipfels vom 6. bis 8. Juli 2005.

Leider ist der Weg zur Umsetzung des Mottos immer noch sehr weit.

"Live 8" 2005 in Berlin - mittendrin statt nur dabei

„Live 8″ 2005 in Berlin – mittendrin statt nur dabei

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Mi, 1. Juli 2020
von Schokokäse
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Merk-würdig (85): Athena – auf den Spuren deiner Träume

Vergangene Woche bin ich in der ZDFtivi-Mediathek auf die vom ZDF ko-produzierte britische Serie „Athena – auf den Spuren deiner Träume“ gestoßen.

Darum gehts:

Die Karriere des jungen Models Nyela Malik (Ella Balinska) erhielt einen deutlichen Rückschlag, weil sie öffentlich kritisiert hatte, dass ein Designer sie als reines Objekt behandelt hat. Doch Nyela tritt die Flucht nach vorne an und will nun eigene Mode machen. So kommt sie auf die Designschule The Athena, die bedeutendste Kunst- und Designschule Londons. Dort trifft sie auf zahlreiche enorm begabte Kreative aus den unterschiedlichsten Richtungen, die hart und bisweilen auch verbissen an der Verwirklichung ihrer Träume arbeiten: Fotografen, Kostüm-Designer, Graphiker, Fashion-Designer und Schmuck-Designer. (Text: bmk/BK)

Quelle: Fernsehserien.de

Die Machart ist ungewohnt, aber gelungen. Ihre Gedanken spricht die Hauptdarstellerin Nyela manchmal aus dem Off. Sehr oft durchbricht sie aber die „Vierte Wand“ und spricht direkt laut in die Kamera, ohne dass die anderen Protagonisten dies hören. Auch scheint sie die Regie und stilistische Mittel der Serie beeinflussen zu können, was zu kuriosen Situationen führt.

Ich habe mir allein aus den bisher gesehenen ersten Folgen mehrere interessante Zitate notiert. Insbesondere in der verschlossenen Leigh (Tafline Steen) mit ihrem Charakter kann ich mich doch öfters wiedererkennen. Ich habe kein gutes fotografisches Gedächtnis, aber sie erinnert mich doch ein wenig an eine Bekannte. Mit ihrer Art (allen voran wohl die Mimik), Haarfarbe und Frisur sowie der Körpergröße. Wie ich dann im Abspann gesehen habe, stimmt zumindest der Vorname mit ihrer deutschen Synchronstimme Sophie Lechtenbrink überein 😁

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Sa, 27. Juni 2020
von Schokokäse
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Neulich (48): Verlesen und verhört

Da hab ich in den Entwürfen doch glatt noch diesen Beitrag vom 9. Februar entdeckt, den ich euch nicht vorenthalten möchte 😁

Was war das denn diesmal für ein Wochenstart? Da scheint es aber „jemand“ wieder (oder immer noch?) recht nötig zu haben …

Denn normalerweise ist montags bei mir meist erst einmal Trübsal blasen angesagt. Diesmal wars aber – zumindest gedanklich – eher was anderes, was mir bei der Tätigkeit in den Sinn kam 🤭

Denn auf dem Weg zum Einkaufen kam ich an einem großen Plakat vorbei. Dort hab ich erst einmal im Vorbeigehen gelesen:

Heute schon jemanden vernascht?

Ach nee, da steht: überrascht. Werbung für „Kinder Überraschung“. Wo bin ich nur mit den Gedanken?

Etwas später im Laden, kam mir bei dem Lied, welches gerade lief, eine bewusste Textanpassung des Refrains in den Sinn:

The first Fuck is the deepest …

Nachfolgend eine interessante Variante des Liedes, die jetzt gut zu den aktuellen Temperaturen passt 😓