Soundtrack (20): Komm, geh los!

(Song von 22:55 bis 25:25)

Den Film „Der tapfere kleine Toaster“ habe ich am Sonntagabend auf der Bahnfahrt nach Hause geschaut. Ein Disney-Zeichentrickfilm von 1987 – soooooo schöööööön 🙂 Auch wenn die Thematik des Films, die Schnelllebigkeit der Technik, einen schon zum Grübeln bringt.

Hintergrund

Der Film wurde in China animiert und in Japan vertont. Die wichtigsten Stellen der Filmproduktion blieben jedoch in den USA. Im Abspann wird die Fluglinie erwähnt, die den Film zwischen den Kontinenten transportierte. Der Film unterscheidet sich im Charakter von anderen Disney-Filmen, die allerdings auch von Disney selbst produziert wurden.

Synchronisation

Kurios ist auch die Eindeutschung des Films, selbst für damalige Zeit. In den vom Retro-Radio empfangenen Radiosendungen (die sich oft als Fälschung vom Radio selbst erweisen), wird von Berlin, Flensburg und anderen deutschen Orten gesprochen; der Schwarzweiß-Fernseher bezeichnet die Währung als Mark. Die Sprache im Film ist natürlich und nicht auf Hochdeutsch mit vollendeter Aussprache getrimmt wie in späteren Disney-Filmen.

In der deutschen Synchronisation wurden zwei Charaktere umgewandelt. Im Original ist der Toaster ein weiblicher Charakter und die Tischlampe ein männlicher Charakter.

Die Stimme von Robert wurde von Thomas Hermanns synchronisiert.

Quelle: Wikipedia (Lizenz: CC-by-sa 3.0)

Den Thomas habe ich gar nicht erkannt 😀 Aber ich war eh von der süßen Schmusedeckenstimme zu fasziniert 😉 Und der Film strotzt nur so vor Wortspielen – ein Paradies für mich :mrgreen:

Guckst du (2): About Kate

Unsere Identität ist virtueller denn je. Wir geben unsere Wünsche und Sehnsüchte in Suchmaschinen ein, streben in sozialen Netzwerken nach Anerkennung und sind eifersüchtig auf das inszenierte Leben anderer. Unsere eigenen Angebereien, Träume und Ängste speisen wir Tag für Tag ins Netz ein und erfinden uns dabei permanent neu. Im Gegenzug erhalten wir unentwegt Input aus dem Web. Die Grenzen zwischen Realem und Inszeniertem verschwimmen und unsere Spuren sind überall und von jedem auffindbar.

Kate ist überfordert. Sie braucht eine Pause. Besser noch ein vollständiges Reset. Kate ist fast 30, aber fühlt sich wie kurz nach dem Abitur. Die anderen – Freunde, Verwandte, Bekannte – sind Gegner und Konkurrenten, und dennoch möchte sie irgendwie dazugehören und so sein wie sie. Sie checkt freiwillig in eine Nervenklinik ein, aber mit Laptop und Smartphone bewaffnet. Dort stehen die Sitzungen mit ihrer Therapeutin im Mittelpunkt, die Kate mit merkwürdigen Methoden aus der Reserve lockt. In einsamen Momenten beginnt Kate dann ihre Spurensuche nach sich selbst und klickt sich durch alte Fotoalben, Videoclips, virtuelle Pinnwandeinträge und digitale Erinnerungen. Während ihres Klinikaufenthalts stellt sie sich Alter Egos, Doppelgängern, Idealvorstellungen, Projektionen vergangener Lieben und Familiengeheimnissen. Doch je näher sie den Ursachen für ihre Überforderung kommt, desto mehr scheint sich ihr Unbewusstes zu verselbstständigen.

„About:Kate“, ab dieser Woche samstags ab ca. 23:45 Uhr.

Guckst du (1): Roche & Böhmermann

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Z-c-_ZZrZcM] Erste Ausgabe vom 4. März – mit Sido, Marina Weisband, Britt Hagedorn, Sven Marquardt und Jorge Gonzales.

Soeben entdeckt: „Roche & Böhmermann“ – die Talkshow „für alle, die keine Talkshows mögen“. Heute wieder ab 22 Uhr bei ZDF Kultur.

Heutige Gäste:

Die letzte Ausgabe vom 8. April gibts (wie derzeit auch alle anderen bisherigen Folgen) noch in der ZDF-Mediathek zu sehen – mit Lena Meyer-Landrut, Fiona Erdmann, Werner Schulze-Erdel, Andreas Altmann und Jochen Stay.