Nein zur Gratis-Bild – Ja zur Wahl

Am Samstag wird mal wieder eine kostenlose BILD-Sonderausgabe verteilt. Wer Müll vermeiden möchte, findet beim BildBlog einen passenden Ausdruck.

Da ich an diesem Wochenende in Hannover sein werde, habe ich diesmal das erste Mal per Briefwahl teilgenommen.

Es folgt ein kleiner Überblick über die relevanten Parteien 😉

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Rettet die Demokratie!

NSA-Ausspähskandal: Fünf Argumente gegen die Verharmloser

Alles nicht so schlimm. Meine Daten interessieren niemanden. Es hilft doch gegen Terrorismus. Behauptungen wie diese sollen der NSA-Überwachung den Schrecken nehmen. Es wäre aber fatal, auf diese Verharmlosung hereinzufallen.

[…]

Sie sind der Souverän. Zu glauben, dass man als Bürger keinen Einfluss hat, spricht für Politikverdrossenheit und ein tiefes Misstrauen gegenüber der Demokratie. Wer wirklich etwas ändern möchte, hat viele Möglichkeiten der Partizipation, zum Beispiel: Protestieren, Demonstrieren, Initiativen gründen, Petitionen starten, und vor allem: Wählen. Welche Partei setzt sich für eine wirksame Kontrolle der Geheimdienste ein? Welche Politiker stehen für mehr, welche für weniger Überwachung?

[…]

Jetzt zu sagen: „Das war doch ohnehin klar“, und es dabei zu belassen, hieße, seine Bürgerrechte aufzugeben. Mit dieser Haltung ist kein (Rechts-)Staat zu machen.

zum gesamten Artikel bei Spiegel Online (von Anfang bis Ende lesenswert!)

Samstag, 7. September 2013, 13 Uhr, Berlin

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Demo (33): Telekom [Update]

Die Deutsche Telekom steht stark in der Kritik, wie einige wohl bereits durch die Medien mitbekommen haben. Das Unternehmen plant, ihre „Flatrates“ zu drosseln. Dies wird „nicht vor 2016“ geschehen. Gegen Aufpreis kann man wieder in voller Geschwindigkeit surfen.

Wer dies nicht kann oder möchte, dem stehen z.B. bei Tarifen bis 16 MBit/s bereits ab 75 GB pro Monat lediglich 384 KBit/s zur Verfügung. Von YouTube, Internettelefonie & Co. ganz zu schweigen, wird damit selbst das normale Surfen zur Geduldsprobe, wie dieser Praxistest mit einer manuell gedrosselten Leitung zeigt:

[Nachtrag am 18. Juni 2013, 20:55 Uhr: Letzten Mittwoch gab die Deutsche Telekom bekannt, dass sie die Leitungen nur noch auf 2 MBit/s drosseln wird. Abgesehen davon, dass niemand weiß, wie praktikabel diese Geschwindigkeit ab 2016 wirklich sein wird, bleibt das eigentliche Problem bestehen: Die Verletzung der Netzneutralität (siehe weiter unten). Ob es sich hierbei wirklich um ein Zurückrudern handelt oder ein Ablenkungsmanöver ist, wird jeder für sich entscheiden müssen.]

Was 75 GB Freivolumen in der Praxis bedeutet, hat sie selber (!) einmal beispielhaft dargestellt – und bezeichnet das auch noch ernsthaft als „das volle Programm“:

Mögliche Volumennutzung als zukünftiger Telekom-Kunde

Umgerechnet auf einen vierköpfigen Haushalt ergibt das pro Person im Durchschnitt:

  • 0,08 Filme pro Tag
  • 0,05 HD Filme pro Tag
  • 30 Minuten Radio pro Tag
  • 3,3 Fotos pro Tag
  • 7,5 Minuten Spielen pro Tag
  • 1,6 Musikstücke pro Tag
  • 8,3 Webseiten

Man wolle damit die Preisgestaltung gerechter machen. Lieschen Müller soll nicht für den großen Sauger mitzahlen. Und nur 3% der Kunden sorgen angeblih für 30% des Datenvolumens. Perfide dabei ist die Argumentation. Denn der Traffic ist für die Provider nicht teuer. Und Engpässe im Netz sind hierzulande auch nicht sichtbar.

Besonders interessant wird dabei folgende Rechnung, basierend auf Angaben der Telekom:

Das Datenvolumen im Netz nimmt rapide zu: Nach Expertenschätzung wird es sich bis 2016 vervierfachen.

[…]

Im Schnitt verbraucht ein Kunde heute 15 bis 20 Gigabyte (GB).

Quelle: Deutsche Telekom

Nach eigener (!) Rechnung der Telekom liegt jeder Kunde zum voraussichtlichen Start der Drosselung mit durchschnittlich also 60 bis 80 GB schon gefährlich nahe an der Drosselgrenze oder gar darüber.

Netzneutralität

Noch gravierender als die Änderung der Flatrates auf Volumentarife ist jedoch die Verletzung der sogenannten Netzneutralität. Denn das konzerneigene Internet-Fernsehen „Entertain“ soll bei der Volumenberechnung nicht berücksichtigt werden. Und das ist womöglich erst der Anfang.

» zur Online-Petition zur gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität

Was genau Netzneutralität bedeutet und was Verletzungen auf das Netz für Auswirkungen haben könnte, erklärt folgendes Video von Uebermorgen.TV gut:

Sehr informativ ist auch diese Folge vom „Elektrischen Reporter“:

Weitere Informationen: EchtesNetz.de

Demo (31): Antibabypille

Der Beitrag von „ZDF Wiso“ wurde vor etwa zwei Jahren hochgeladen, im TV wurde es wohl bereits vor über drei Jahren ausgestrahlt. Traurig, denn wie den aktuellen Nachrichtenmeldungen zu entnehmen ist, hat sich an der Aktualität dieser Dramatik immer noch nichts geändert.

Die SDG (Selbsthilfegruppe Drospirenon-Geschädigter) informiert auf Risiko-Pille.de über die Gefahren der neueren Generationen und welche Pillen darunter fallen. Erschreckend, wie lang die Seite „Mythos Einzelfall“ ist. Also wenn, dann nutzt bitte frühere Generationen! Oder noch besser, ihr beschäftigt euch mit Alternativen ohne Manipulation der körpereigenen Hormone.

15. Januar 2013
Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen gefordert

Wegen der erhöhten Thrombosegefahren von Antibaby-Pillen der 3. und 4. Generation wurde gegen den BAYER-Konzern eine Vielzahl von Klagen eingereicht, aktuell in Frankreich und der Schweiz. Für Vergleichszahlungen musste der Konzern mehr als 700 Mio. Euro aufwenden. Insgesamt sind gegen BAYER mindestens 13.500 Klagen anhängig.

zum gesamten Artikel auf Risiko-Pille.de

» zur Unterschriften-Aktion der Coordination gegen Bayer-Gefahren

„Die Pille, ein Lifestyle-Produkt?“ – 3sat nano vom 22.1.2013.

Weiteres aus den Medien:

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