Zahlen (51): 97 Jahre

Vorletzte Nacht hat mein Großvater mütterlicherweits das Zeitliche gesegnet. Auch wenn das mit fast 98 Jahren ein stolzes Alter ist, kam das unerwartet und schnell. Aber irgendwann ist jeder mal an der Reihe – und letztlich ist diese Art von Tod auch das, was man sich und anderen am ehesten wünscht.

Okay, wir wissen nicht, wie sehr er vorher schon Schmerzen gespürt hat. Gesagt hat er nichts, aber das machen wohl ältere Menschen öfters, so etwas zu verschweigen.

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Ich (85): Bin ich eigentlich asexuell?

Mittlerweile denke ich, dass ich mich nicht nur als beziehungsunfähig sehe – oder formulieren wir es positiver: singlekonform –, sondern auch als asexuell. Klar, nichts ist in Stein gemeißelt, aber derzeit kann ich mich darin ganz gut wiederfinden (vor allem auf Grund des „oder“):

Asexualität bezeichnet die Abwesenheit sexueller Anziehung gegenüber anderen, fehlendes Interesse an Sex oder ein nicht vorhandenes Verlangen danach.

Quelle: Wikipedia

In der vergangenen Beziehung sind die sexuellen Aktivitäten nach vergeblichen Versuchen im Laufe der Zeit ziemlich eingeschlafen. Allerdings habe ich dies auch nicht spürbar vermisst. Gut, zugegeben, man kann nicht richtig etwas vermissen, was man nicht kennt. Denn eine Fleshlight oder etwas Vergleichbares habe ich auch (noch?) nie probiert. Und Hackfleisch kommt für mich ja auch nicht mehr in Frage 😉

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Merk-würdig (80): Überflieger

Da die aktuelle Lizenz meines E-Mail-Programms abgelaufen ist, bin ich gerade im Wechsel zum Opensource-Programm Thunderbird. Da der Import von größeren E-Mail-Ordnern anscheinend etwas problematisch ist, muss ich vorher mein Mail-Archiv durchforsten nach alten Newslettern, Spams und ähnlichem, was ich einfach löschen kann.

Dabei bin ich dann auch auf folgende Mail aus meinem Blog-Postfach gestoßen aus Anfang 2011 …

Bonsoir!

Ah, ich hab die Mail jetzt erst gelesen, ich komm hier nicht allzu oft vorbei. *lach*
Sollte ich vielleicht öfter tun!

Jetzt seh ich auch mal, wie du aussiehst! 😀
Und ich finde, dass du sehr hübsch bist und sympathisch wirkst!
Da müssten die Frauen ja eigentlich auf dich fliegen. 😉

[...]

Nach langjährigen Erfahrungen bin ich aber eher ein Unter- als ein Überflieger … *hmpf*

Da fällt mir doch glatt wieder ein gewisser Kurzfilm ein:

[sc:youtube video="sdUUx5FdySs"]

Ich (84): Was will ich eigentlich?

Gestern bin ich mal wieder viel zu spät ins Bett gekommen. Und trotzdem lag ich noch lange wach.

Hab einiges über mich gegrübelt.

Was will ich? Wie kann oder sollte mein Leben weitergehen? Was kann ich verbessern.

Ich glaube, wirklich schlauer werde ich erst, wenn ich wieder alleine wohne.

Wenn ich dann auch gedanklich bewusst wieder Single bin und im Alltag des Alleinewohnens meine Bedürfnisse wirklich wahrnehme. Auch im Vergleich zum Beziehungs- und WG-Leben.

Ich (83): Bin ich beziehungsunfähig?

Aus meiner letzten und (bisher?) einzigen Beziehung bin ich vor allem mit einem Gedanken herausgegangen:

Bin ich (mehr als nur kurzfristig) überhaupt beziehungsfähig?

Zwar tue ich mich schwer damit, soziale Kontakte aufzubauen und vor allem zu halten. Hierbei ist das direkte Zusammenwohnen natürlich hilfreich, da man so leicht in Kontakt bleibt.

Jedoch denke ich, dass – wenn überhaupt – nur ein WG-Leben für mich sinnvoll wäre. Eben ein Kontakt mit Freiheiten und ohne „Verpflichtungen“. Wobei das nicht negativ gemeint ist. Denn wenn ich liebe, möchte ich ja auch Zeit mit meinem/r Partner*in verbingen.

Aber ich bin wohl zu sehr Eigenbrötler, um dauerhaft aufeinander zu hocken. Auch wenn es schön ist, wenn jemand zuhause auf einen wartet. Und eine Fernbeziehung sehe ich auch nicht als dauerhafte Lösung. Also bleibt letztlich nur das Singledasein.