Frohes Neues! Mein Neustart 2020

Wer auch immer mein Blog noch immer verfolgt, denen (optimistisch mal im Plural) wünsche ich ein frohes neues Jahr!

Ich hatte mir in den letzten Wochen gedacht, dass ich mir für dieses Jahr vielleicht doch mal konkrete Vorsätze vornehme, um mich zumindest materiell zu erleichtern:

  1. Jeden Tag ein Ding aussortieren.
  2. Für jeden Neukauf (außer Verbrauchsprodukte des alltäglichen Bedarfs) zwei Dinge aussortieren.

Da insbesondere Punkt 1 im Alltag wohl nicht konsequent umzusetzen ist, bedeutet das in der Praxis eher: Am Wochenende 7 Dinge aussortieren.

Passend dazu habe ich in der ZDF-Mediathek soeben „sonntags – TV fürs Leben“ gesehen zum Thema „Ballast abwerfen – Neu starten!“ (27 Minuten).

Da wurde viel Wahres gesagt. Leider tue ich mich immer schwer, sowohl die kleinen Dinge wertzuschätzen, als auch für das große Ganze, das insgesamt unbeschwerte und vergleichsweise luxuriöse Leben dankbar zu sein.

Ich denke, urlaubsmäßig werde ich mich dieses Jahr in Richtung Meditation, Achtsamkeit und Schweigeseminar umsehen. Aber auch unabhängig von diesen größeren Phasen kann ich vielleicht bereits im Kleinen beginnen, etwa mit einem passenden VHS-Kurs.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr konkrete Vorsätze?

Zahlen (51): 97 Jahre

Vorletzte Nacht hat mein Großvater mütterlicherweits das Zeitliche gesegnet. Auch wenn das mit fast 98 Jahren ein stolzes Alter ist, kam das unerwartet und schnell. Aber irgendwann ist jeder mal an der Reihe – und letztlich ist diese Art von Tod auch das, was man sich und anderen am ehesten wünscht.

Okay, wir wissen nicht, wie sehr er vorher schon Schmerzen gespürt hat. Gesagt hat er nichts, aber das machen wohl ältere Menschen öfters, so etwas zu verschweigen.

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Lacher (95): Trash-Musik

Hampton The Hampster – The Hampsterdance

Heute beim Stöbern im Second-Hand-Laden konnte ich mich nicht zurückhalten und habe das Album zu folgendem Klingeltonhit mitgenommen. Allerdings ist der Titelsong auch eindeutig das beste Lied auf der Platte, ansonsten gibs „nur“ Cover-Versionen bekannter Lieder. Aber gut, für 50 Cent 😉 In Deutschland hats der Song 2000 übrigens nur auf Platz 60 geschafft.

Cartoons – Witch Doctor

Fehlen dürfen hier natürlich auch nicht die Cartoons, von denen ich mal zufällig ein Album im Familien-Sommerurlaub in Schweden entdeckt habe. Und hierzu passend die Checkliste, was man beim Sex sagt 😀

Schnappi, das kleine Krokodil

Unvergessen …

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Merk-würdig (80): Überflieger

Da die aktuelle Lizenz meines E-Mail-Programms abgelaufen ist, bin ich gerade im Wechsel zum Opensource-Programm Thunderbird. Da der Import von größeren E-Mail-Ordnern anscheinend etwas problematisch ist, muss ich vorher mein Mail-Archiv durchforsten nach alten Newslettern, Spams und ähnlichem, was ich einfach löschen kann.

Dabei bin ich dann auch auf folgende Mail aus meinem Blog-Postfach gestoßen aus Anfang 2011 …

Bonsoir!

Ah, ich hab die Mail jetzt erst gelesen, ich komm hier nicht allzu oft vorbei. *lach*
Sollte ich vielleicht öfter tun!

Jetzt seh ich auch mal, wie du aussiehst! 😀
Und ich finde, dass du sehr hübsch bist und sympathisch wirkst!
Da müssten die Frauen ja eigentlich auf dich fliegen. 😉

[...]

Nach langjährigen Erfahrungen bin ich aber eher ein Unter- als ein Überflieger … *hmpf*

Da fällt mir doch glatt wieder ein gewisser Kurzfilm ein:

[sc:youtube video="sdUUx5FdySs"]

Ich (84): Was will ich eigentlich?

Gestern bin ich mal wieder viel zu spät ins Bett gekommen. Und trotzdem lag ich noch lange wach.

Hab einiges über mich gegrübelt.

Was will ich? Wie kann oder sollte mein Leben weitergehen? Was kann ich verbessern.

Ich glaube, wirklich schlauer werde ich erst, wenn ich wieder alleine wohne.

Wenn ich dann auch gedanklich bewusst wieder Single bin und im Alltag des Alleinewohnens meine Bedürfnisse wirklich wahrnehme. Auch im Vergleich zum Beziehungs- und WG-Leben.

Ich (83): Bin ich beziehungsunfähig?

Aus meiner letzten und (bisher?) einzigen Beziehung bin ich vor allem mit einem Gedanken herausgegangen:

Bin ich (mehr als nur kurzfristig) überhaupt beziehungsfähig?

Zwar tue ich mich schwer damit, soziale Kontakte aufzubauen und vor allem zu halten. Hierbei ist das direkte Zusammenwohnen natürlich hilfreich, da man so leicht in Kontakt bleibt.

Jedoch denke ich, dass – wenn überhaupt – nur ein WG-Leben für mich sinnvoll wäre. Eben ein Kontakt mit Freiheiten und ohne „Verpflichtungen“. Wobei das nicht negativ gemeint ist. Denn wenn ich liebe, möchte ich ja auch Zeit mit meinem/r Partner*in verbingen.

Aber ich bin wohl zu sehr Eigenbrötler, um dauerhaft aufeinander zu hocken. Auch wenn es schön ist, wenn jemand zuhause auf einen wartet. Und eine Fernbeziehung sehe ich auch nicht als dauerhafte Lösung. Also bleibt letztlich nur das Singledasein.