Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Ich (65): Ergeb­nis­se der Blogstudie

| 2 Kommentare

Heu­te habe ich zwei E‑Mails von der Uni Mainz erhal­ten bezüg­lich einer Blog­stu­die, an der auch ich teil­ge­nom­men habe. Ich war dabei einer von 2193, von denen 1406 in die Aus­wer­tung für die Arbeit ein­be­zo­gen wurden.

Ergeb­nis­se Blog­stu­die | Uni­ver­si­tät Mainz

Sie haben im April /​ Mai 2011 an der Blog­stu­die der Uni­ver­si­tät Mainz teil­ge­nom­men und um eine all­ge­mei­ne Rück­mel­dung zu den Hin­ter­grün­den und Ergeb­nis­sen der Stu­die gebe­ten. Die­se erhal­ten Sie in der vor­lie­gen­der Mail.

[…]

Die Ergeb­nis­se zei­gen, daß Mei­nun­gen und Gedan­ken pri­va­ter Natur den Inhalt von Blogs bestim­men. Leser und Kom­men­ta­to­ren unter­schei­den sich nicht vom typi­schen Inter­net­nut­zer im All­ge­mei­nen bezüg­lich sozia­ler Netz­wer­ke, Ken­nen­ler­nen neu­er Freun­de über Blogs oder Inter­net. Blog­ger ver­brin­gen typi­scher­wei­se die meis­te Zeit online mit oder für ihr Blog und pfle­gen Freund­schaf­ten eher online als off­line. Außer­dem haben Blog­ger durch­schnitt­lich viel mehr Bekann­te über Blogs ken­nen­ge­lernt als die ande­ren Grup­pen. Die Moti­va­ti­on, sich mit Blogs zu beschäf­ti­gen, ist in ers­ter Linie das Geben oder Emp­fan­gen von Hil­fe und Infor­ma­tio­nen, finan­zi­el­le Aspek­te ste­hen eher im Hin­ter­grund. Es ließ sich außer­dem fin­den, daß Kom­men­ta­to­ren und Blog­ger typi­scher­wei­se ähn­li­che gro­be Per­sön­lich­keits­cha­rak­te­ris­ti­ka auf­wei­sen, rei­ne Blog-Leser jedoch nicht. Blogs kön­nen außer­dem als eine Art Puf­fer sozia­le Unter­stüt­zung bieten.

Nun zu den per­sön­li­chen Ergebnissen:

Rück­mel­dung zur Blog­stu­die | Uni­ver­si­tät Mainz

Lie­be Teil­neh­me­rin, lie­ber Teilnehmer,

vie­len Dank, dass Sie im April /​ Mai 2011 an der Blog­stu­die der Johan­nes Guten­berg-Uni­ver­si­tät Mainz teil­ge­nom­men haben!

Im Fol­gen­den möch­ten wir Ihnen eini­ge Rück­mel­dun­gen zu ihrem indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keits­pro­fil geben.

[…]

Extra­ver­si­on: unterdurchschnittlich

Intro­ver­tiert vs. extravertiert

Hohe Aus­prä­gung: Extra­ver­tier­te Per­so­nen sind eher gesel­lig, aktiv, gesprä­chig, per­so­nen­ori­en­tiert, opti­mis­tisch, hei­ter, lie­ben Auf­re­gung, gehen aus sich heraus.

Gerin­ge Aus­prä­gung: Intro­ver­tier­te Per­so­nen sind eher zurück­hal­tend, kön­nen gut allein sein, reser­viert, blei­ben im Hin­ter­grund, mei­den Auf­re­gung und gro­ße Gruppen.

Emo­tio­na­le Ansprech­bar­keit: überdurchschnittlich

Emo­tio­nal sta­bil vs. emo­tio­nal ansprechbar

Hohe Aus­prä­gung: Emo­tio­nal ansprech­ba­re Per­so­nen sind leicht beun­ru­higt, emo­tio­nal sen­si­bel, eher ner­vös, ängst­lich, trau­rig, unsi­cher, ver­le­gen, und um die Gesund­heit besorgt.

Gerin­ge Aus­prä­gung: Emo­tio­nal sta­bi­le Per­so­nen sind eher belast­bar, ent­spannt, ruhig, unemp­find­lich, sor­gen­frei, aus­ge­gli­chen, durch nichts aus der Ruhe zu brin­gen, und haben weni­ge sub­jek­ti­ve kör­per­li­che Beschwerden.

Offen­heit für Erfah­run­gen: durchschnittlich

Kon­ven­tio­nell vs. Offen für neue Erfahrung

Hohe Aus­prä­gung: Offe­ne Per­so­nen sind eher wort­ge­wandt, phan­ta­sie­voll, auf­ge­schlos­sen für neue Ideen, poli­tisch eher libe­ral, krea­tiv, expe­ri­men­tier­freu­dig, viel­fäl­tig inter­es­siert, intel­lek­tu­ell, und kultiviert.

Gerin­ge Aus­prä­gung: Kon­ven­tio­nel­le Per­so­nen lie­ben Fak­ten, , blei­ben beim Bekann­ten und Alt­be­währ­ten blei­bend, sind eher boden­stän­dig, poli­tisch eher kon­ser­va­tiv, tra­di­ti­ons­be­wusst, sach­lich, rea­lis­tisch, und eher fest­ge­legt in der Art, wie Sie etwas unternehmen.

Gewis­sen­haf­tig­keit: unterdurchschnittlich

Unge­wis­sen­haft vs. gewissenhaft

Hohe Aus­prä­gung: Gewis­sen­haf­te Per­so­nen sind eher dis­zi­pli­niert, zuver­läs­sig, pünkt­lich, ordent­lich, pedan­tisch, peni­bel, ziel­stre­big, und anspruchsvoll.

Gerin­ge Aus­prä­gung: Unge­wis­sen­haf­te Per­so­nen sind eher unbe­schwert, nach­läs­sig, locker, gleich­gül­tig, unzu­ver­läs­sig, unbe­stän­dig, unsys­te­ma­tisch, und han­deln ungeplant.

Ver­träg­lich­keit: durchschnittlich

Unver­träg­lich vs. verträglich

Hohe Aus­prä­gung: Ver­träg­li­che Per­so­nen sind eher altru­is­tisch, ver­ständ­nis­voll, wohl­wol­lend, ein­fühl­sam, hilfs­be­reit, har­mo­nie­be­dürf­tig, koope­ra­tiv, nach­gie­big, umgäng­lich, pas­siv, mit­füh­lend, und gutmütig.

Gerin­ge Aus­prä­gung: Unver­träg­li­che Per­so­nen sind eher wett­ei­fernd, riva­li­sie­rend, wider­spens­tig, kri­tisch, miss­trau­isch, aggres­siv, skep­tisch, und unsentimental.

2 Kommentare

  1. Ooohhh, Uni Mainz… du kannst mich mal gern haben…e__e«

    Äh ja… aber mit ihrer tol­len »Ana­ly­se« bezüg­lich Blog­gern sagen sie jetzt nicht grad was neu­es, oder? Ich mei­ne, das ist doch eh der Ein­druck, den die Welt davon hat…
    Ich mein ja nur…

    Und viel­leicht liegt die­ses »Online-Kon­tak­te-Phä­no­men« schlicht dar­an, dass wir alle irgend­wann mal groß wer­den und im »Real Life« oft kaum Zeit bleibt, sich ver­nünf­tig sehen zu kön­nen. e___e««««

    • @ Koi­bri:

      Ich fin­de die Ergeb­nis­se recht inter­es­sant, ins­be­son­de­re die Motivation.

      Ich kann dich gern haben? Au ja 🙂 Freu­de! Freu­de! Freu­de! Oder mein­test du etwa „nur“: gernhaben? 😥 😛

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.