Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Mo., 1. Juni 2020
von Schokokäse
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Guckst du (4): Das brandneue Testament

Her­rlich! Ich habe Trä­nen gelacht. Der Film lief wohl passender­weise in der Vor­wei­h­nacht­szeit auf Arte, hab den seit 22. Dezem­ber auf der Fest­plat­te vorliegen.

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Ein wirk­lich extrem skur­ril­er Film. Aber anders als Leslie »Die nack­te Kanone« Nielsen oder Rowan »Mr Bean« Atkin­son nicht kla­maukig, son­dern auf eine sehr poet­is­che Art und Weise.

Tochter: »Allerd­ings machen eine porzel­lan­far­bene Haut und dun­kles Haar noch keine ham­mer Frau aus. Denn man braucht noch ein Lachen, das wir kleine Perlen klingt, die eine Mar­mortreppe hinunterkullern.«

Und dazu kommt dann noch der philosophis­che Aspekt der Frage, was mache ich mit dem Rest meines Lebens, wenn ich weiß, wie lange ich noch zu leben habe? Da wird dann schon­mal der Sinn des Lebens hinterfragt.

Tochter: »Mein Vater hat­te einen gewis­sen Grad an Per­fek­tion erre­icht. Seit­dem ver­brachte er seine Tage damit, neue Gebote zu erfind­en. Für uni­verselle Mordsärgernisse.«

Gott: »Auf die For­mulierung kommt es an.

Gebot 2127: Der für den Men­schen notwendi­ge Schlaf wird um zehn Minuten verlängert.

[…]

Gebot 2126: Das Geschirr zer­bricht erst, nach­dem es abge­waschen wurde.

Gebot 2218: Die Warteschlange, in der man selb­st nicht ste­ht, kommt immer schneller voran als die eigene.

Gebot 2231: Ein Unglück kommt sel­ten allein.«

Na, DAS erk­lärt endlich mal so einiges in meinem Leben (weit­ere Gebote im Trail­er). Nein, es gibt keinen Mur­phy, das ist alles Gottes Schuld 🤣

Tochter: »François war eins der zahlre­ichen Opfer des Gebotes 2502, erschaf­fen von meinem Vater.«

Gott: »Soll­test du dich irgend­wann in eine Frau ver­lieben, sind die Chan­cen groß, dass du dein Leben nicht mir ihr ver­bringst. (gehäs­siges Lachen)«

Da kenn ich auch noch ein Opfer … 😉

Aber wer weiß, vielle­icht find­et er noch sein Glück? Gottes Gebot ist in der Hin­sicht ja nicht abso­lut, er spricht nur von Chancen.

François zu Aurélie (der ham­mer Frau): »Entschuldigen Sie. Ich liebe Sie. Zum ersten Mal liebe ich. Ich bin ver­heiratet und liebe meine Frau nicht, meinen Sohn nicht und meine Eltern hab ich auch noch nie geliebt. Ich liebe nichts und nie­man­den. Nur Sie. Ich liebe Sie. Und werde Sie immer lieben. Ist nicht schlimm, wenn Sie mich nicht lieben. Dann lebe ich ab heute allein und warte auf den Tod und werde immer an Sie denken.«

Auch andere find­en den bel­gisch-franzö­sisch-lux­em­bur­gis­chen Film aus dem Jahr 2015 sehr gelun­gen, wenn ich mir Wikipedia anschaue:

Die Filmzeitschrift Cin­e­ma attestiert dem Film „irrwitzige Ideen […] und sur­reale Details“ und beze­ich­net ihn als „respek­t­los und orig­inell“. Als „amüsant und skur­ril“ beschreibt ihn die Süd­deutsche Zeitung. Beat­rice Behn spricht in ihrer Fes­ti­valkri­tik zu Cannes 2015 auf kino-zeit.de von „Quatsch in allerbester Qual­ität“ und schreibt, Van Dor­mael habe sein Werk „mit viel Humor und Mon­ty-Python-Sur­re­al­is­mus“ zu einem „hochgr­a­dig erratis­chen, stets leicht man­isch daherk­om­menden Gesamtkunst­werk“ montiert.

Fr., 29. Mai 2020
von Schokokäse
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Jeden Tag eine gute Tat

Hach, es ist doch was Schönes, wenn men­sch sich als klein­er Held des All­t­ags fühlen kann. Auch oder ger­ade in diesen selt­samen Zeit­en, in denen so viel für Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen, Verkäufer*innen und andere sys­tem­rel­e­vante Berufe applaudiert wird.

Gestern gabs mit­tags eine Sit­u­a­tion, wo ich bemerkt habe, wie wichtig Acht­samkeit ist. Aber es reicht natür­lich nicht nur, ein Auge für die Umwelt um einen herum haben.

In ein­er kri­tis­chen Sit­u­a­tion muss men­sch sich auch einen Ruck geben, über den eige­nen Schat­ten sprin­gen und aktiv werden.

Und nein, damit meine ich nicht die triv­iale Erken­nt­nis auf der Toi­lette, dass es wohl immer noch Men­schen gibt, die nicht wis­sen, wie eine Klobürste zu benutzen ist. Oder denen nicht bewusst ist, dass diese unent­geltlich genutzt wer­den kann 😉

Nein, es ging um etwas wesentlich Lebenswichtigeres, ich habe die Klopa­pier­rolle richtig herum aufge­hangen. Endlich ergibt das Leben wieder einen Sinn 😎

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So., 24. Mai 2020
von Schokokäse
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Guckst du (3): Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?

Luisa (Lina Beck­mann) rast durch ihr Leben. Vom Job nach Hause, vom Ehe­mann zum Lieb­haber, von den Erd­nuss­flips zur Rohkost-Diät. Wem wird das nicht irgend­wann zu viel? Als die Paarther­a­peutin eines Mor­gens aufwacht, gibt es sie plöt­zlich dop­pelt. Sie hat sich über Nacht aufges­pal­ten in die alte Luisa und in die neue Ann (Lina Beck­mann). Äußer­lich sehen die bei­den völ­lig gle­ich aus, anson­sten aber sind sie grundverschieden.

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Ein sehr gelun­gener Film – alleine schon Char­ly Hüb­n­er mit lan­gen Haaren ist das Anse­hen des Filmes wert 😁 Aber auch the­ma­tisch hat mich das natür­lich sehr angesprochen.

Noch bis Fre­itag, 29.5.2020, 21 Uhr in der ARD-Mediathek, Down­load zum Beispiel über MediathekViewWeb.

Eine paar inter­es­sante Infor­ma­tio­nen von Lola Ran­dl (Drehbuch und Regie) mit ein­er kurzen Filmkri­tik am Schluss:

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So., 17. Mai 2020
von Schokokäse
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FreeESC – der TV-Total-Flashback

Hach, was war das ESC-Alter­na­tivpro­gramm bei Pro Sieben schön 😊 Ins­ge­samt zwar eher Ein­heit­spop-lastig, aber das sieht beim orig­i­nalen ESC im Finale ja auch nicht viel anders aus, da kom­men die ungewöhn­lichen Beiträge sel­ten über das Halb­fi­nale hinaus.

Aber die Sendung an sich – wow. Da fühlte ich mich gle­ich wieder zuhause. Mit der Heavy­tones-Band, der Off-Stimme und den typ­is­chen Ein­spiel­ern wie zu den besten TV-Total-Zeiten.
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Sa., 16. Mai 2020
von Schokokäse
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Nur geträumt (1): Die Traumparade

Ins­ge­samt kann ich mich ziem­lich sel­ten an Träume erin­nern. Darüber habe ich mich auch vorgestern erst »beschw­ert« – und zack, kann let­zte Nacht eine ganze Traumparade 😎

Das let­zte Mal ist schon einige Wochen her (darüber werde ich in Folge 2 bloggen). Da dachte ich mir, ich starte mal eine neue Serie bzw. Kat­e­gorie in meinem Blog. Mal sehen, wie viele Fol­gen das in Zukun­ft noch so werden.

Und wie beim let­zten Mal kon­nte ich mich sog­ar an ver­schiedene Traum­si­t­u­a­tio­nen erin­nern. Ich kann mich nicht daran erin­nern, dass mir das vorher mal passiert ist.

Wahrschein­lich bin ich mehrmals leicht wachge­wor­den, weshalb mir diese noch bewusst waren. Als ich dann etwas deut­lich­er wachge­wor­den bin, habe ich ver­sucht, alle Szenen inner­lich nachzuerzählen. Das reicht mir nor­maler­weise als Gedächt­nis­stütze, ohne etwas schriftlich festzuhalten.

Doch dies­mal tat ich mich schw­er bei den fünf oder sechs Bruch­stück­en an ver­schiede­nen Traum­se­quen­zen, die ich gefühlt erlebt hat­te. Ich bin dann doch runter, um mir noch schnell die zwei aktuellen Erin­nerun­gen zu notieren, bevor ich dann auf Toi­lette musste.

Danach hab ich gedacht, ich leg mich nochmal hin, vielle­icht kom­men beim Dösen noch ein paar mehr Erin­nerun­gen. Teil­weise habe ich konkret ver­sucht, mich zu erin­nern, teil­weise die Gedanken eher schweifen lassen. Und es kamen mir dann tat­säch­lich noch zwei weit­ere Szenen in den Sinn 😃

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Mi., 13. Mai 2020
von Schokokäse
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Geschlechter (38): Männerwelten

Auch wenn bei den bei­den wahrlich nicht alles gut zu heißen ist – in dem Fall kann ich wohl nur Danke sagen an Joko und Klaas, für ihre heuti­gen 15 Minuten ab 20:15 uhr auf Pro7. Und ich möchte mir ein ganz ganz tiefes Loch bud­deln, um wegen mein­er Geschlechtsgenossen im Boden zu versinken 😕

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Passend dazu die Antilopen-Gang über Oliv­er Pocher:

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