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Menschliche Kultur

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Rheinkultur 2011 – mittags, noch vor dem großen Ansturm

Nun ists schon wieder drei Wochen her, als ich beim Rheinkultur-Festival und dem CSD in Köln war. Jetzt möchte ich endlich zum letzten Beitrag dazu kommen. Diesmal gehts um die Kontakte Begegnungen mit anderen. Ich hoffe, ich bekomme die auch noch alle soweit zusammen 😉

CSD

Beginnen möchte ich diesmal umgekehrt, mit dem Kölner CSD am Sonntag. Ich sah schon recht früh nach der Parade auf dem Stadtfest ein nettes Mädel an einem Stand in schicken Klamotten. Rot-schwarz ist ja eh ein schöne Farbkombination. Später kam ich nochmal (zugegeben, nicht zufällig) vorbei. Und ich zögerte, ob ich mich dazu überwinden kann, sie zumindest für ein Foto anzusprechen. Zumal es ein SM-Stand war.

Um mich warmzureden (was für eine Doppeldeutigkeit 😆 ) bin ich zum Stand nebenan, an dem ein Schwulenmagazin sowie Homochrom.de vertreten waren. Ich sprach dann ein wenig mit dem Verantwortlichen von Homochrom, da ich das Projekt sehr interessant finde. Besser gesagt, ich wollte es. Denn plötzlich stand einer neben mir an eben diesem Stand und sprach mich wegen meines Shirtmotivs an. Zwar gibts dafür immer mal wieder interessierte Blicke, aber dass mich ein Fremder deswegen anspricht, das war mir auch neu. Daher wollte er wahrscheinlich nur ein Thema haben, um mich anzusprechen 😉 Aber ich bin leider nicht so wirklich in der Verfassung in letzter Zeit, um mich spontan so auf andere einzulassen. Bei Frauen ist das vielleicht ein wenig leichter, aber auch nicht viel. Daher habe ich nur seine Frage beantwortet, dass das Shirt nicht von hier, sondern von Übersee stammt. Mit dem Homochrom-Macher hab ich mich dann aber noch gut unterhalten können 🙂 Und dadurch kam ich wohl auch auf den Geschmack.

Und danach bin ich dann noch nach nebenan und habe sie angesprochen. Ich hab mich noch ein klein wenig mit ihr unterhalten und erfahren, dass sie das von einer Schneiderin in Berlin (?) hat machen lassen. Klar, ich könne gerne ein Foto machen. Als ich mich dann so neben sie stellte, meinte sie: Ach, ein Kuschelfoto, okay 😀 Ich hab leider nicht wirklich mit- oder besser: weitergedacht. Denn ein Solofoto im Hochformat wäre auch schön gewesen, dann wäre auch das komplette Motiv auf dem Korsett mit aufs Foto gekommen. Aber okay, zumindest war ich nicht komplett „passiv“ 🙂

Rheinkultur

Bei der Rheinkultur war leider was weniger los. Irgendwann am späten Nachmittag ist mir einer begegnet, wo ich dachte: Kaya Yanar?! Aber der ging mit seinem leeren Pfandbecher zum Getränkestand, um den zurückzugeben und/oder sich was Neues zu holen. Comedy-Auftritte bei der Rheinkultur waren mir nicht bekannt. Also wenn er aus eigenem Interesse dagewesen sein sollte, kann er wohl eher weniger die Backstage-Vorzüge nutzen. Aber diese Gedanken kamen erst später und ich hab mich dann doch nicht getraut, ihn zu „belästigen“. Auch wenn es sich nicht zwangsweise um einen Vergucker meinerseits handeln musste. Denn als ich mittags vom Auto zum Festivalgelände ging, sah ich auf einem Parkplatz einen Kaya-Tour-Truck.

Konkretere Gedanken gab es dann schon eher am frühen Nachmittag, als ich, wie andere auch, bei der Musik vor der blauen Bühne auf dem Rasen saß. Vor mir hatten sich zwei Mädels umgesetzt, um – nun Rücken an Rücken – besser Platz auf einer Jacke als Unterlage Platz zu finden. Ich überlegte, ob ich während dieser Aktion eine meiner beiden Iso-Sitzunterlagen anbieten (und mich neben sie setzen) sollte. Aber ich grübelte zu lang. Und dann waren sie auch schon fertig und der Platz neben ihnen war auch besetzt. Ich „tröstete“ mich damit, dass die wohl eh zu jung für mich waren … zugegeben, ich bin miserabel im Alterschätzen, aber irgendwas brauchte ich eben zur Beruhigung 🙄

2 Kommentare

  1. Ich kann bei Frauen gar nicht das Alter schätzen. Vor allem nicht bei den Babynutten o.O

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