Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Ich (4): Wer will mich eigentlich?

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Aus aktu­el­lem Anlass wer­de ich den Seri­en-Mehr­tei­ler mit einer ande­ren „Ich“-Folge unter­bre­chen und auch eine The­ma­tik auf­grei­fen, die erst für spä­ter gedacht war.

Gera­de habe ich ein wenig mit einem Freund in ICQ geschrie­ben. Zuerst habe ich ver­sucht, ihn ein wenig abzu­len­ken, da er in den letz­ten Tagen was Stress hat­te. Aber anstatt ihn auf­zu­mun­tern, lan­de­te ich dann recht schnell bei mei­nem „Immer-prä­sent-The­ma“, den Frau­en und der Sehn­sucht. Und allein schon bei dem Gedan­ken dar­an und der Unge­wiss­heit, wie das wohl wei­ter­ge­hen möge, kamen mir gera­de die Trä­nen 😥 Mitt­ler­wei­le ists wie­der tro­cken. Aber der dicke, fet­te Kloß im Hals will nicht so schnell wie­der weg. Ein­fach nur zum Kotzen.

Ich hat­te gehofft, in mei­nem Urlaub letz­tens auch eine You­Tube-Bekann­te real ken­nen­zu­ler­nen. Dar­aus wur­de jedoch nichts und so habe ich sie als nun rein freund­schaft­li­chen Kon­takt abge­hakt. Eigent­lich hat­te  ich mit dem The­ma Inter­net-Bekannt­schaf­ten abge­schlos­sen, weil ich mir da nur zu vie­le Hoff­nun­gen mache, wo kei­ne sein soll­ten. Nur hat­ten wir so vie­le Gemein­sam­kei­ten, dass sie mir ein­fach zu sym­pa­thisch war, um auf die Chan­ce zu verzichten.

Und nun bin ich extrem rat­los. Was mache ich falsch? Was muss ich noch alles machen? Denn wenn ich nichts gemacht hät­te, wie vie­le Frau­en hät­te ich dann – abge­se­hen von Nur-Freund­schaf­ten – ken­nen­ge­lernt? Mh, da fällt mir nur eine ein (sie­he dem­nächst eine „Mei­ne Frauen“-Folge mit dem Titel „Eine wie kei­ne“). Ansons­ten war über­haupt nichts. Wie oder bes­ser gesagt wo soll man mich auch groß ken­nen­ler­nen? Und dann am Bes­ten auch noch so, dass der ers­te Ein­druck nicht täuscht und sie gleich weg­ren­nen lässt …

Ein Kom­men­tar zu mei­nem Gedicht „Ver­Liebt“ gibt mir immer wie­der zu denken:

ich hab dein foto noch ges­tern gese­hen, bevor du es gegen die­ses gel­be was-auch-immer getauscht hast. viel­leicht soll­test du es wie­der rein­ma­chen, ist ne gute ant­wort auf die fra­ge war­um du »allei­ne« durchs leben trotte’L’st.

Der stammt zwar von 2008, als ich das auch ursprüng­lich geschrie­ben hat­te, aber der Inhalt mei­nes Gedichts ist aktu­ell wie eh und je.  Bei dem „gel­ben Was-auch-immer“ han­del­te es sich übri­gens um Kat­ie. Bei deren Augen muss­te ich jetzt spon­tan an Koi­bri denken 🙄

Ich fra­ge mich mitt­ler­wei­le wirk­lich, ob ichs noch erle­ben wer­de, dass ich mit einer Frau zusam­men­kom­me oder ewig Sin­gle blei­be – oder die Frau­en es wirk­lich noch schaf­fen, dass ich mich anderseitig umschaue. Nur weiß ich echt kaum etwas mit mir anzu­fan­gen momen­tan. Ich seh­ne mich zwar nach einer Bezie­hung, habe aber momen­tan abso­lut kei­ne Lust, mich für nichts und wie­der nichts zu engagieren.

Alles irgend­wie blöd.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=M6azyIO2XGI&showinfo=0]

4 Kommentare

  1. Ich kann so was ja lei­der nur sel­ten mit­lei­den, denn ich bin eigent­lich ein ziem­lich ziem­lich ziem­lich glück­li­cher Sin­gle, aber jedes mal wenn ich so was lese will ich dich mit zehn Frau­en gleich­zei­tig ver­kup­peln ;_​;

  2. « Bei deren Augen muss­te ich jetzt spon­tan an Koi­bri denken«

    W… was soll das denn hei­ßen? D:

    Hmm… aber ich kann schon irgend­wie nach­voll­zie­hen, wie du dich fühlst.
    Ich hätt auch gern end­lich mal wie­der jeman­den an mei­ner Sei­te, weil Lie­be was tol­les ist und ich hof­fe, mein Deckel­chen zu finden…
    Und manch­mal denk ich, dass ich zuuu zurück­hal­tend bin und mich viel­leicht ein­fach mal auf jeman­den ein­las­sen soll­te, statt immer nur das Schlech­te zu sehen.
    Aber ande­rer­seits will ich mir von die­sem The­ma auch nicht mein Leben bestim­men lassen…
    Fakt ist aber, dass das Ver­lan­gen nach DEM Men­schen ja da ist… :/

    • Was das hei­ßen soll? Die­se süßen, brau­nen, gro­ßen Augen 🙂 Zuge­ge­ben, es ist „nur“ com­pu­ter­ani­miert, aber das ist der Zeich­nung ja nicht unähnlich.

      Wahr­schein­lich wäre die gol­de­ne Mit­te opti­mal. Bei mir ists genau umge­kehrt, dass ich eben nicht das Schlech­te sehe und mir somit nur unnö­tig lan­ge Hoff­nun­gen mache, die eigent­lich gar nicht berech­tigt sind 🙁 Aber ich bin da mitt­ler­wei­le ziem­lich rat­los gewor­den, wie man auch hier wohl wie­der lesen kann. Und es gibt noch genug Stoff für ein paar „Mei­ne Frauen“-Folgen 🙄

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