Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

So., 22. März 2020
von Schokokäse
1 Kommentar

Merk-würdig (82): Immer brav raus aus dem Bett

Hinweise an Depression erkrankte Menschen während der Corona-Krise

von der Stiftung Deutsche Depres­sion­shil­fe (Fettdruck von mir)

Die mit dem Coro­na-Virus ver­bun­de­nen Äng­ste und Ein­schränkun­gen stellen für an Depres­sion erkrank­te Men­schen große Her­aus­forderun­gen dar. Denn: In ein­er Depres­sion wird alles Neg­a­tive im Leben ver­größert wahrgenom­men und ins Zen­trum gerückt, so auch die Sor­gen und Äng­ste wegen des Coro­na-Virus. Betrof­fene kön­nen jedoch gegen­s­teuern. Hier find­en Sie einige Hinweise:

  1. Struk­tur: Struk­turi­eren Sie Ihren Tag und Ihre Woche im Vor­feld. Vom mor­gendlichen Auf­ste­hen, Arbeits- oder Lernzeit­en, Mahlzeit­en bis hin zu schö­nen Din­gen, wie lesen, Serie schauen, Balkon bepflanzen, Yoga, Entspannungsübungen, …
  2. Bleiben Sie aktiv! Eine Runde Joggen oder mit dem Fahrrad fahren wirken Wunder.
  3. Kon­tak­te: Wenn Sie im Home­of­fice sind oder gar in Quar­an­täne, verabre­den Sie sich mit Fre­un­den und Fam­i­lie zum Tele­fonieren. Auch Chats oder Online­foren helfen gegen die Einsamkeit.
  4. Schlaf: Depres­siv Erkrank­te fühlen sich erschöpft und neigen dazu, sich ins Bett zurück zu ziehen. Dies führt aber eher Zunahme des Erschöp­fungs­ge­fühls und der Depres­sion­ss­chwere. Es ist also sehr wichtig, bei Quar­an­täne der Ver­suchung zu wider­ste­hen, früher ins Bett zu gehen oder sich tagsüber hin zu leg­en. Eine durch­dachte Tagesstruk­turierung kann dabei helfen.
  5. Ther­a­pie: Falls es nicht möglich ist, zur Ther­a­pie zu gehen, bieten viele Ther­a­peuten inzwis­chen Video-Sprech­stun­den an. Fra­gen Sie bei Ihrem Ther­a­peuten nach, ob das möglich ist.
  6. Nutzen Sie ein Online-Pro­gramm, wie z.B. unser Pro­gramm iFight­De­pres­sion.
  7. Hil­fe: Sprechen Sie mit anderen über Ihre Sor­gen und Äng­ste, z.B. mit der Tele­fon­seel­sorge unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222. Hausärzte, Fachärzte und psy­chi­a­trische Kliniken sind nach wie vor geöffnet. Scheuen Sie sich nicht in Krisen, nach Hil­fe zu fragen.
  8. Ser­iöse Infor­ma­tio­nen: Fak­ten min­dern Äng­ste. Nutzen Sie ser­iöse Quellen, um sich zu informieren (Robert-Koch-Insti­tut, BzgA) und check­en Sie die Nachricht­en nur so oft, wie es Ihnen gut tut.

Di., 3. März 2020
von Schokokäse
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Gedanken (113): Persönliche Coronavirus-Folgen

Ich bin ja kein Fan dieser all­ge­meinen Hys­terie um Ham­sterkäufe von Lebens­mit­teln und vor allem um die großen Hygien­ekäufe, wodurch die gesunde Bevölkerung, denen diese Pro­duk­te NICHTS brin­gen, die eigentlich rel­e­van­ten Nutzer wie Kranken­haus­per­son­al in Gefahr brin­gen oder Iso­la­tion­spa­tien­ten Besuche verun­möglichen, weil sie selb­st nicht davor Halt machen, von den Rolltischen im Kranken­haus die let­zte Masken­pack­ung zu klauen, die noch für Patientenbesucher*innen zur Ver­fü­gung stand.

Da kön­nt isch ausraste!

Aber let­zte Tage kam mir dann in den Sinn, dass es trotz­dem auch mich und meine Pläne betr­e­f­fen wird bzw. kann.

Nein, damit meine ich nicht die »Spiel doch!«-Messe in dreiein­halb Wochen in Duis­burg, die bere­its eine eigene Son­der­seite zu dem The­ma ein­gerichtet hat. Das kam mir erst jet­zt beim Schreiben in den Sinn.

Konz­ertkarten hab ich mir noch kein gekauft, auch wenn ich mir von der WDR4-Mits­ing-Konz­ertrei­he von Guil­do Horn bere­its einen Ter­min Ende April aus­geguckt hatte.

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Mo., 24. Februar 2020
von Schokokäse
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Merk-würdig (81): Langzeitgefühle

Let­zten Monat hat­te ich mal wieder eine mein­er sen­ti­men­tal­en Phasen. Auch wenn ich derzeit keinen konkreten Beziehungswun­sch habe, habe ich doch über diverse frühere Frauenkon­tak­te nachgedacht und die vie­len Kon­junk­tive: Hätte, würde, kön­nte. Und dabei auch in alten Foto­ord­nern gestöbert.

Die Kon­tak­te sind teil­weise über zehn Jahre her – und trotz­dem kom­men die Gefüh­le zurück, als sei es erst gestern geschehen. Anson­sten »schimpfe« ich so oft über mein löchriges Gehirn. Und hier? Da bren­nt sich vieles anscheinend unwider­ru­flich ein.

Auch wenn ich es nie­man­dem gönne, ist es doch auch beruhi­gend zu wis­sen, dass ich damit nicht alleine bin. Im E‑Mail-Gespräch mit einem Offline-Fre­und let­zte Tage hab ich erfahren, dass er solche »Langzeit­ge­füh­le« auch gut kennt.

Und ich kanns dann natür­lich auch nicht lassen und suche nach der/den Person(en) im Netz, weil mich inter­essiert, was diese jet­zt so macht/machen. Auch wenn ich eigentlich weiß, dass mir das nicht gut tut.

Die Folge beim let­zten Mal? Eine größere Bestel­lung bei einem Online-Gebraucht­waren­händler, nach­dem ich bei einem inter­es­san­ten Buchti­tel auf einem gewis­sen Insta­gram-Pro­fil hän­gen geblieben bin …

Aber ich freue mich nichts­destotrotz auf das Lesen des Buch­es 🙂 Das ste­ht dann als näch­stes an, wenn ich mein zulet­zt begonnenes (»Trinkgeld vom Schick­sal« von Selim Özdo­gan) durch hab.

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So., 23. Februar 2020
von Schokokäse
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Stöckchen (51): Jahresrückblick 2019

Auf dem Dunkel­tochter-Blog gefun­den und gedacht, ich nehme daran mal teil 😀

Eigentlich hat­te ich das Stöckchen schon Anfang Jan­u­ar begonnen, aber nach­dem die ersten Antworten recht »lang­weilig« aus­ge­fall­en waren, hab ichs nicht bis zum Ende aus­ge­füllt und dann aus dem Blick verloren.

Nun dachte ich mir: Was ich ein­mal begonnen habe, möchte ich auch beenden.


1. Ganz grob auf ein­er Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?
6

2. Zugenom­men oder abgenommen?
Ich denke, ziem­lich unverän­dert, so wie immer.

3. Haare länger oder kürzer?
Auch recht unverändert.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nicht kon­trol­lieren lassen, hab sel­ber keine Verän­derung festgestellt.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Langsam wirds lang­weilig: Wie gehabt.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Denselben.

7. Mehr aus­gegeben oder weniger?
Ich führe kein Haushalts­buch, aber ein kleines Elek­tro­ge­fährt Anfang 2019 brachte doch eine deut­liche Mehrausgabe.

8. Dieses Jahr etwas gewon­nen und wenn, was?
Nein, ich hab vor allem bei Adventskalen­der-Gewinn­spie­len teilgenom­men und bin da 2019 leer ausgegangen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr 😀 2018: 2612 Schritte täglich / 2019: 3059 Schritte täglich

10. Anzahl der Erkrankun­gen dieses Jahr?
Ich tippe mal, ein oder zwei. Bin ins­ge­samt sel­ten krank.

11. Davon war für dich die schlimmste?
?

12. Der hirn­ris­sig­ste Plan?
Gibt es das bei mir überhaupt?

13. Die gefährlich­ste Unternehmung?
Dito … Gut, manche*r würde vielle­icht behaupten, der Besuch im Phan­tasia­land an meinem Geburt­stag 😉 Dabei war aus­gerech­net »Taron« an dem Tag lei­der defekt 😞

14. Die teuer­ste Anschaffung?
Ein Elektroauto.

15. Das leck­er­ste Essen?
Schwierig, sich nach 365 Tagen auf eines zu beschränken. Die Cur­ry-Reis­bällchen der Ende 2019 geschlosse­nen Pomme­serei werde ich aber ver­mis­sen. Dazu Pommes und den extremst leck­eren Krautsalat …

16. Das beein­druck­end­ste Buch?
»Per­ma­nent Record«, die Auto­bi­ografie von Edward Snowden.

17. Der ergreifend­ste Film?
Im Kino kann ich mich jet­zt nur an »Toy Sto­ry 4″ erin­nern, was ich jet­zt nicht als »ergreifend« beze­ich­nen würde. Daher bin ich mal mein Down­load-Archiv aus den öffentlich-rechtlichen Mediatheken durchge­gan­gen und bin bei »1000 Arten, Regen zu beschreiben« hän­gen geblieben – sehr empfehlenswert!

18. Die beste CD?
»The Bea­t­les – White Album« als 3‑CD-Lim­it­ed Edi­tion mit den unplugged Esh­er-Demos 😎

19. Das schön­ste Konzert?
Wildes Holz 😀 Wobei sie auch eigene Kom­po­si­tio­nen im Gepäck hatten.

20. Die meiste Zeit ver­bracht mit?
Mein­er dama­li­gen Mitbewohnerin.

21. Die schön­ste Zeit ver­bracht mit?
Mitspielern.

22. 2019 zum ersten Mal getan?
Mit der bere­its 2014 eröffnetes Wasser­bahn »Chi­a­pas« im Phan­tasia­land gefahren. Krass, wie lange mein let­zter Besuch dann bere­its hergewe­sen sein muss.

23. 2019 nach langer Zeit wieder getan?
Bei zwei Umzü­gen mitgeholfen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzicht­en mögen?
— Als »Mei­n­ung« deklar­i­erte Het­ze und Intoleranz
— Das Hochhy­pen der AfD
— Eine recht kurze Geburt­stags­feier mit wenig Gesellschaftsspie­len (ich war aber auch sel­ber Schuld, indem ich es erst abends hab begin­nen lassen, die Rück­fahrt zu vorg­erück­ter Stunde mit dem ÖPNV im Ruhrge­bi­et lei­der eingeschränk­ter wird)

25. Die wichtig­ste Sache, von der ich jeman­den überzeu­gen wollte?
Dass meine Eltern zu einem (richti­gen) Ökostrom-Anbi­eter wech­seln. Hat bish­er lei­der nicht geklappt.

26. Das schön­ste Geschenk, das ich jeman­dem gemacht habe?
?

27. Das schön­ste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Opas altes, grünes Wählscheiben-Tele­fon, nach­dem meine Schwest­er auch ein jahr nach seinem Tod immer noch keinen Platz dafür in ihrer Woh­nung gefun­den hat.

28. Der schön­ste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
?

29. Der schön­ste Satz, den ich zu jeman­dem gesagt habe?
?

30. Dein Wort des Jahres?
Spielenachmittag.

31. Dein Unwort des Jahres?
Da kann ich mich dies­mal der Duden-Redak­tion vor­be­halt­los anschließen: »Klimahys­terie«.

32. Dein Lieblings­blog des Jahres?
Pri­vate Blogs habe ich schon länger nicht mehr gezielt ver­fol­gt, daher wohl am ehesten Der Graslutsch­er.

33. Zum Ver­gle­ich: Ver­linke dein Stöckchen vom vorigen Jahr!
Nicht vorhanden.

Do., 20. Februar 2020
von Schokokäse
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Lacher (96): Auf Majas Blumenwiese

Vorhin im öffentlich-rechtlichen Radio WDR 4 gehört – sowas erlauben die sich auch nur an Karneval 🤣

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Etz kütt et rut, rut, rut
Das Eile­mann-Trio 1965 anlässlich der Instal­la­tion der ersten Ampelan­lage im Köl­ner Stadt­teil Lindenthal.

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