Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Kony 2012 – ein Kreuzzug 2.0?

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Schade, das sieht mir mittlerweile recht unsympathisch aus 😕

Internet-Interventionismus

Ein Blick hinter die Fassaden der in Sozialen Netzwerken losgetretene Kampagne „Kony 2012“

[…]

Die hinter dieser sehr erfolgreichen Kampagne stehende Organisation Invisible Children […] unterstützt eine Militärintervention des Westens, um die ugandische Regierung bei ihrem Kampf gegen die Rebellen der LRA zu unterstützen:

[…]

Die Initiatoren der Kampagne scheinen zudem ebenfalls eine missionarische Agenda zu verfolgen, wie der Auftritt des Mitbegründers von Invisible Children, Jason Russell, bei der evangelikalen Liberty University nahelagt. Hierbei legt Russell seine Strategie einer verdeckten Missionierungsarbeit dar, die auf die Gewinnung von Vertrauen und Zuneigung durch scheinbar wohltätige Tätigkeit abzielt.

[…]

zum gesamten Beitrag bei Telepolis

Ein ebenfalls ausführlicher, kritischer Artikel:

KONY 2012 – Das Netz jagt einen Mörder

[…] Von Kony selber gibt es [seit 2006] kein Lebenszeichen. Es scheint sicher, dass er sich seit sechs Jahren nicht mehr in Uganda aufgehalten hat. Einige Beobachter gehen sogar davon aus, dass Kony längst tot ist.

[…]

Die Kampagne „KONY 2012“ verfolgt unter anderem das Ziel, eines militärischen Eingreifens durch die USA in Uganda. Der öffentliche Druck, den die Aktion aufbaut, soll verhindern, dass die Truppen wieder abgezogen werden und dazu führen, dass die USA ihre Anstrengungen verstärken.

[…] Wenn Kony noch lebt, dann muss er verhaftet und vor den Internationalen Gerichtshof gestellt werden, der ihn bereits seit 2005 per Haftbefehl sucht. Dieses Ziel allerdings mit militärischen Mitteln oder sogar einer Intervention von US-Truppen in Uganda und seinen Nachbarstaaten erreichen zu wollen, bedeutet Unrecht mit Unrecht zu vergelten, billigend in Kauf zu nehmen, dass weitere Unschuldige zu Schaden kommen und mit der derzeitigen Regierung in Uganda ein System aktiv zu unterstützen, das weder demokratische Standards und die Menschenrechte einhält, noch seine Bevölkerung mit den notwendigen sozialen, medizinischen und kulturellen Leistungen versorgt.

[…]

zum gesamten Beitrag von Jacob Jung

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Weitere Artikel:

» KONY 2012: Mit Social Media gegen den Völkermörder? (zeit.de Netzfilmblog)

» Das Internet jagt einen Massenmörder (stern.de)

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