Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Ich zwitscher mir keinen

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Blogs sind für mich ein ide­ales Werkzeug in einem freien Inter­net: Jed­er kann recht unkom­pliziert schreiben, was er will und wie viel. Das ste­ht dann (außer man stellt es pri­vat) für jeden frei im Netz. Und jed­er Leser kann seinen Senf dazugeben – im Nor­mal­fall ist das Kom­men­tieren ohne jegliche Reg­istrierung möglich.

Ganz im Gegen­satz dazu ste­hen geschlossene und stark eingeschränk­te bzw. ein­schränk­ende und unüber­sichtliche Sys­teme wie Twit­ter. Und dann nur 140 Zeichen? Ich komm ja selb­st per SMS sel­ten mit 160 Zeichen aus. Aber mich zwin­gend darauf beschränken zu müssen? Nein, danke!

Ein für alle­mal: Ich sehe für mich keinen Sinn, mich auch noch bei Twit­ter bre­it zu machen. Eher höre ich mit bloggen auf, als dass ich twit­tere. Eigentlich war ich auch ohne mein Blog schon viel zu oft und lang im Netz unter­wegs. Aber das Bloggen ist für mich mit­tler­weile eine Art der Ver­ar­beitung des All­t­ags sowie mein­er Dauer­prob­leme, damit kann ich nicht so ein­fach wieder aufhören. Wenn jedoch die Twit­ter-Nerverei nicht aufhört, über­lege ich mir das mit dem Weit­erbloggen wom­öglich doch noch.

PS: Das waren jet­zt auch leicht über 140 Zeichen 😉

7 Kommentare

  1. Wer »nervt« dich denn so mit twit­ter dass du so eine Abnei­gung dage­gen hast? ^^ Ich finde es ganz witzig, aber im Grunde ist es genau­so »unnütz« wie face­book und der­gle­ichen. Es ist wirk­lich nur dann inter­es­sant, wenn man sich für eher alltägliche Kleinigkeit­en aus dem Leben ander­er Leute inter­essiert XD Meis­tens twit­tern die Leute ja über ganz andere Sachen als sie bloggen – eben Kleinigkeit­en, oder solche banalen Dinge wie »Hat jemand ein gutes Schoko-Muf­fin-Rezept für mich?«, worüber sich kein eigen­er Blo­gein­trag lohnen würde.

    Ich sehe ein­fach einen sehr großen Unter­schied zwis­chen einem sozialen net­zw­erk wie twit­ter, dessen Sinn in erster Lin­ie für mich darin beste­ht, Kon­takt mit anderen Leuten zu hal­ten, und einem Blog, der zumin­d­est für mich per­sön­lich eher ein Tage­buch und stel­len­weise auch eine Diskus­sion­splat­tform darstellt 🙂

    Oh, aber das mit dem »zu lange im Netz unter­wegs sein« kommt mir in jedem Fall bekan­nt vor XD

    • Ein konkretes Ner­ven ist es nicht, aber ich sehe eben ein­fach keinen Sinn darin für mich. Wenn das für dich anders ist, okay. Aber eigentlich sollte ich laut meinem früheren Psy­chi­ater mehr aus der Netz(schein)welt raus und mich (vor allem auch real) um meine realen Kon­tak­te küm­mern. Eigentlich …

      Für solche Anfra­gen habe ich Ecosia oder gle­ich chefkoch.de 😉 Und solch ein Hin­aus­rufen von Infor­ma­tio­nen in die ganze Welt, dass man ger­ade in der Nase popelt oder sich den Arsch abwis­cht (oder auch mal etwas nicht so Wichtiges) war noch nie mein Fall. Da ist mit der direk­te, indi­vidu­elle Kon­takt tausend­mal lieber. Am lieb­sten ein Gespräch bei einem Tre­f­fen, je nach Ent­fer­nung auch per Tele­fonat oder eben (wenn es mal wieder ein­er der Tele­fon­has­s­er-Kon­tak­ten ist) zur Not auch rein textlich per ICQ/MSN oder SMS. Selb­st E‑Mail finde ich noch angenehmer, weil ich mich da auch ein­er Per­son per­sön­lich widme.

    • Oh hop­pla, wer und nicht was war gefragt. Aber ich denun­ziere hier niemanden 😉

  2. Ich seh in Twit­ter die Chance sich mitzuteilen. Wenn ich alle 140er Gedanken jedes mal posten würde .. xD dann lieber Twit­ter für kurzes und den Blog für alles andere ^^

  3. Wenn Sie Dich irgend­wann zu sehr ärg­ern, besorg Dir das Twit­ter Tool Plu­g­in für Word­Press. Das schickt ein­fach jeden neuen Blog-Ein­trag mit Über­schrift + Bit.ly URL an Twit­ter. Andere buchen Werbespots für teueres Geld. Sollen sie doch ihre Wer­bung haben ; )

    • Dann bräuchte ich zum einen ja doch einen Twit­ter-Account und zum anderen auch ein Word­Press-Blog mit einem entsprechen­den Plu­g­in bzw. wo man sel­ber Plu­g­ins instal­lieren kann. Nein, mir reicht mein Blog mit RSS-Feeds 🙂

      Nach­trag: Ich sehe grade, das ist ja sog­ar möglich. Wäre nur die Frage, wie ich mich dort nen­nen könnte.

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