Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Twitter und der Handynummer-Zwang

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Auch wenn ich in den so genannten sozialen Medien nicht angemeldet bin, verfolge ich diese unregelmäßig. Insbesondere bei manchen Fernsehsendungen schaue ich parallel dazu immer mal wieder, was bei Twitter dazu kommentiert wird.

Aufgrund dessen schau ich auch sonst gerne mal, was allgemein an Hashtags und Wörtern so „trendet“. Und manchmal juckt es mich schon in den Fingern, insbesondere hetzerische bzw. diskriminierende Beiträge nicht unkommentiert zu lassen.

So dachte ich, ich registriere mich vielleicht mal wieder dort.

Allerdings nicht wie damals als Schokokäse oder unter einem anderen bereits bekannten Namen. Wenn ich schon meinem Prinzip untreu werde und mich einem Walled Garden zuwende, dann bitte „undercover“.

So saß ich heute Abend da und hab recht lange über mögliche Nutzernamen gegrübelt. Nach der Registrierung (natürlich per E-Mail-Adresse, nicht unter Angabe einer Telefonnummer) hab ich ein passendes Profilbild hochgeladen und war dann erstmal auf anderen Seiten unterwegs.

Als ich dann wieder zum Twitter-Tab zurückgekehrt bin, sprang mir eine Seite entgegen, die mich dazu aufforderte, meine Handynummer anzugeben. Und das konnte ich nicht überspringen.

In der dort verlinkten Hilfe fand ich folgende Info:

Your account is locked and we need to confirm you are the valid owner

If your account appears to have exhibited automated behavior that violates the Twitter Rules, we may lock it and request that you confirm you are the valid owner of the account.

Was der Fick?! Wie kommen die auf diesen Verdacht? Ich vermute, deren Automatismen haben angeschlagen, weil meine Werbeblocker (sowohl als Browser-Plugin als auch als Hardware-Lösung für mein eigenes Zuhause-Netzwerk) hierzu benötigte Ressourcen geblockt haben.

Aber meine Handynummer bekommen die nicht. Das ist doch auch nur eine fadenscheinige Begründung, um an die Telefonnummer zu kommen, die wesentlich besser als eindeutiges Merkmal genutzt werden kann als eine E-Mail-Adresse. Denn viele haben mehr verschiedene E-Mail-Adressen als verschiedene Mobilnummern. Und bei der Registrierung hat denen ja auch meine E-Mail-Adresse gereicht, um mir einen Verifizierungscode zusenden zu können.

Und wieder ein Abend vorbei für nichts und wieder nichts …

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