Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Klischee (4): Falsche Vorbilder

| 1 Kommentar

Brust raus, Bauch rein, Hirn aus

[…]

Stellen wir uns kurz vor, es gäbe eine Fernsehshow, die Jungs erklärt, wie Männer zu sein haben. Vorne steht zum Beispiel Ralf Moeller und schreit: „Breitbeinig! Geh’ breitbeinig!“, und die jungen Kandidaten gehen so breitbeinig, als wären sie eben auf einer texanischen Ranch vom Pferd gestiegen. Hinten brennt Feuer, vom halben Schwein am Spieß tropft Fett in die Glut. Es wird gekämpft, gefochten, geschmiedet, geboxt, gebaggert, geschossen und mit nackter Brust mit der Spitzhacke posiert. Es werden Kühe gefangen und Sprüche geklopft, Whiskey getrunken und Panzer gefahren. „Mehr Klimmzüge!“, ruft Moeller. „Die Frauen wollen das so!“ Am Ende jeder Folge wird der Bizeps vermessen, und wer den dicksten hat, bekommt von Ralf Moeller ein Lasso und darf in die nächste Runde. Die Sendung heißt zum Beispiel „Germany’s Next Top Macker by Ralf Moeller“.

[…] Jedes zweite Mädchen in Deutschland hält sich für zu dick. Statistisch haben nur 8,5 Prozent Übergewicht. Jedes fünfte Kind zwischen neun und 14 Jahren wünscht sich eine Schönheitsoperation. Der Markt reagiert mit Beautysalons für Elfjährige. Essstörungen nehmen rasant zu. Und Klum? Lässt Gemüse auffahren, spricht über gesunde Ernährung. Und schilt gleichzeitig eine Kandidatin, weil die es wagt, Pommes zu essen. Eine andere rasiert sich ihre Achseln nur einmal täglich. „Das müssen wir jetzt alles wegretuschieren“, tadelt Klum. […]

zum gesamten Artikel von Imre Grimm bei „Hannoversche Allgemeine“

Denn sie wissen, was sie tun

[…]  Es mag zwar keine Männer-Model-Biertrink-Show geben, doch die Selbstoptimierung kennen auch die Jungs gut. Sie rennen den Marken „Hollister“ und „Abercrombie & Fitch“ hinterher, stehen stundenlang Schlange für einen dumpfen Pullover mit Aufdruck. Begrüßt werden sie von Surferboys mit Waschbrettbauch in roten Shorts: So sieht der „Hollister“-Jüngling aus. Das Ideal. Das kann sich auch in den Köpfen festbrennen. Auch die Jungs eifern Idolen nach – auf andere Art. […]

zum gesamten Artikel von Hannah Suppa bei „Hannoversche Allgemeine“

Ein Kommentar

  1. Einfach nur krank…

    „Das müssen wir jetzt alles wegretuschieren“, tadelt Klum.

    Haha, als ob die zwei Minuten bei deren „Beautyretusche“ irgendetwas ausmachen würden…ich weiß ja, wie das alles funktioniert und abläuft. Und dank der fehlenden Aufklärung, denken echt alle jungen Mädchen, dass die Frauen auch in Wirklichkeit so makellos aussehen.
    Eigentlich grenzt das ja schon an „Kunst“, wenn man aus jemandem einen komplett anderen Menschen machen kann/macht…

    PS: Nieder mit der Klum, bewerft sie mit Büchern! Da bin ich dabei! : D

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