Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Demo (12): Weltbild-Verlag

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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Gly0EUt1m8w&showinfo=0]

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bei­spiel bei Tele­po­lis:

Der Vati­kan gegen die Gier

Einer­seits kri­ti­siert die katho­li­sche Kir­che mora­lisch die Geld­gier, ist jedoch über den Kon­zern Welt­bild auch mit Por­no im Geschäft

[…]

Wiki­pe­dia schreibt über die Ver­lags­grup­pe Weltbild:

Kon­tro­ver­sen

[…] Im Okto­ber 2011 berich­tet das Maga­zin buch­re­port, dass die katho­li­sche Ver­lags­grup­pe auch Ero­tik publi­zie­re, auf der ande­ren Sei­te aber im Hugen­du­bel-Online­shop, den Welt­bild zu Jah­res­an­fang über­nom­men hat­te, plötz­lich kir­chen­kri­ti­sche Lite­ra­tur fehle. […]

Und nun las ich dies auf queer.de:

Welt­bild räumt queer.de-Autor aus dem Regal

[…]

Nach dem Wil­len des Paps­tes soll Welt­bild des­halb schnellst­mög­lichst ver­kauft wer­den. Im vor­aus­ei­len­den Gehor­sam hat die Buch­hand­lung schon mal die Rega­le gesäu­bert. Aus dem Pro­gramm genom­men wur­den unter ande­rem Roma­ne von Blue Pan­ther Books wie „Schlam­pen-Inter­nat“ oder „Anwalts­hu­re“, aber auch den im Medu-Ver­lag erschie­ne­nen Roman von Jür­gen Frie­den­berg über eine fröh­li­che schwu­le Wandergruppe.

[…]

Vor allem die Ver­bin­dung mit der römisch-katho­li­schen Kir­che und die damit ver­bun­de­ne selt­sa­me und zen­sie­ren­de „Dop­pel­mo­ral“ hat mich – mehr als die Unge­wiss­heit, an wen Welt­bild mit den Daten ver­scher­belt wird – dazu bewo­gen, mei­ne Kun­den­kon­ten bei Welt­bild und Jokers löschen zu las­sen. Nein dan­ke, damit will ich nichts zu tun haben.

2 Kommentare

  1. Welt­bild ist katho­lisch??? Ernsthaft???

    Dür­fen Ver­sand­häu­ser und Co über­haupt ihre Reli­gi­on und poli­ti­schen Ein­stel­lun­gen publik machen? xD Bzw. wuss­te ich nicht mal, das Ver­sand­häu­ser sowas haben…

    Dum­me Fra­ge, ja… aber ist sowas nicht geschäftsschädigend?

    • @ Chris­sy:

      Ver­sand­han­del ist ein ganz nor­ma­les Geschäfts­kon­zept, das anders als z.B. der Jour­na­lis­mus zu kei­ner Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet ist. Wobei aber auch sol­che Phra­sen wie „unab­hän­gig“ und „über­par­tei­lich“ teil­wei­se weni­ger wert sind als das Papier, auf dem sie geschrie­ben ste­hen. Wer meint, sich wirk­lich sel­ber sei­ne Mei­nung bil­den zu wol­len, darf dabei nicht den Mär­chen Geschich­ten von Schund- Bou­le­vard-Blät­tern glauben.

      Aber zurück zum eigent­li­chen The­ma: Die meis­ten arbei­ten pro­fit­ori­en­tiert, je nach Ein­stel­lung des/​der Geschäftsführer(s) oder der Finan­zie­rer wird aber auch mehr oder weni­ger stark die­ses Welt­bild beim Sor­ti­ment berück­sich­tigt. Ob das geschäfts­schä­di­gend ist, inter­es­siert dabei eigent­lich nur intern, sofern pro­fit­ori­en­tiert gehan­delt wird.

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