Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Nur geträumt (4): Aufreizend

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Und schon wie­der gehts in der Rubrik »Nur geträumt« weiter 😁

Letz­te Nacht hat­te ich einen selt­sa­men, aber zugleich sehr auf­rei­zen­den Traum.

An den Anfang kann ich mich nicht mehr erin­nern. Ich befand mich wohl in einer Art Wett­be­werb und ging zur Vor­be­rei­tung in einen ruhi­gen Neben­raum, eine Art Dach­bo­den. Etwas spä­ter kam Chris­sy dazu. Wir erkann­ten uns, waren aber nicht über­rascht. Ich mei­ne, wir begrüß­ten uns noch nicht ein­mal, als wenn wir uns vor Ort bereits getrof­fen hätten.

Erst sah es so aus, als wür­de sie sich auch für sich vor­be­rei­ten. Dann aber beug­te sie sich vor und zeig­te mir unter ihrem sehr kur­zen, dabei hoch­rut­schen­den Rock ihren Hin­tern. Sie rich­te­te sich wie­der auf und zupf­te ihren Rock wie­der nach unten. Dies wie­der­hol­te sie meh­re­re Male, beglei­tet von Kichern.

Dann wur­de sie etwas über­mü­ti­ger und zog beim Vorn­über­beu­gen auch noch ihren String run­ter und wie­der hoch, wie­der beglei­tet von kichern­dem Gluck­sen. Nach ein paar Mal sah ich, dass dabei ein Schwanz aus ihrem Hös­chen sprang. Sie bemerk­te mei­nen Blick, beglei­tet von einem leicht ver­le­ge­nen »Ups«. Ich blieb gelas­sen. Sie mein­te: »Lei­der kann man sich all­ge­mein nicht so offen zei­gen.« Ich inter­pre­tier­te dies im Sin­ne von »Lei­der kann man nicht über­all offen man selbst sein« und reagier­te mit einer recht all­ge­mein­gül­ti­gen Aus­sa­ge: »Solan­ge es nie­man­dem scha­det, bleibt es doch jedem sel­ber über­las­sen.« Anschei­nend hat­te sie es nicht gehört, denn wäh­rend sie sich wei­ter­hin so auf­rei­zend ver­hielt, wie­der­hol­te sie ihre Aus­sa­ge: »Lei­der kann man sich all­ge­mein nicht so offen zeigen.«

Mitt­ler­wei­le hat­te die­ses Ver­hal­ten auch bei ihrem »bes­ten Stück« Spu­ren in Form einer gewis­sen Här­te und Grö­ße hin­ter­las­sen. Mir kam der Gedan­ke, dass das das bei einer even­tu­el­len Prä­sen­ta­ti­on im Zuge des Wett­be­werbs nicht so gut wäre und inter­pre­tier­te ihre Aus­sa­ge nun etwas kon­kre­ter auf die­se Situa­ti­on bezo­gen und mein­te: »Viel­leicht kann ich ja für Abhil­fe sor­gen?« Und in Gedan­ken wei­ter: »… ihn wie­der klein zu bekom­men.« Dar­auf sie: »Oh ja, das wäre kei­ne schlech­te Idee.«

Dann wach­te ich auf.

Als ich den Traum dann im Bett noch ein­mal durch­ging, um ihn gedank­lich bis zum Nie­der­schrei­ben fest­zu­hal­ten, fiel mir ein, dass ich kurz vor dem Wach­wer­den etwas Feuch­tes in mei­ner Unter­ho­se gefühlt hat­te. Doch eine Kon­trol­le zeig­te, dass ich kei­ne rea­le Gege­ben­heit im Traum ver­ar­bei­tet hat­te, son­dern dies auch nur geträumt war 😉

Hin­ter­grün­de

Kei­ne Ahnung, war­um ich aus­ge­rech­net von Chris­sy träum­te. Ich ken­ne sie nicht »off­line« und habe auch nicht in letz­ter Zeit in ihrem Blog gelesen.

Das The­ma »Trans« habe ich wohl ver­ar­bei­tet, weil ich spät­abends – nach einem Hin­weis in den TV-Tipps von queer.de – das von Mil­ka mode­rier­te »Naked Attrac­tion – Dating haut­nah« auf RTL2 (😳) gese­hen habe. Ein bise­xu­el­ler Öster­rei­cher traf dort auf meh­re­re Män­ner und Frau­en, unter denen sich auch eine trans Frau befand.

Zwi­schen­durch wur­den klei­ne Erklär­film­chen gezeigt, die z.B. klar­mach­ten, dass Vul­va­lip­pen sehr unter­schied­lich aus­se­hen und grö­ße­re inne­re Vul­va­lip­pen nicht ope­riert wer­den »müs­sen«. Und auch das The­ma Trans­se­xua­li­tät bzw. Tran­s­i­den­ti­tät wur­de hier mei­nes Erach­tens gut zusammengefasst.

Ins­ge­samt scheint die Sen­dung – anders als »Take Me Out«, wo bis­her nur ein Gay-Spe­zi­al ange­kün­digt wur­de – ver­gleichs­weis divers zu sein. Sowohl was Kör­per­for­men angeht als auch was Lie­bes­for­men betrifft. In den Online­vi­de­os fin­de ich etwa Bei­trä­ge zu Pan­se­xua­li­tät und Poly­amo­rie.

2 Kommentare

  1. Mein ers­ter Gedan­ke vor dem Lesen: Oh cool, Scho­ko hat gebloggt!
    Dann fang‹ ich an zu lesen und denk‹ mir so: Wtf… Oh. Mein. Goooott! xD
    Dage­gen sind mei­ne Träu­me echt »harm­los« und brav…wobei ich zur Zeit auch gar nicht sooooo viel Träume…außer am Tag. ; )

    Ein Hin­ter­grund dei­nes Traums ist auf jeden Fall was Sexuelles…aber mal ganz abge­se­hen davon, dass Chris­sy kei­nen Schwanz hat, kom­men mir dei­ne Reak­tio­nen dar­in wie ein »gutes Zei­chen für dei­ne siche­re Pan­se­xua­li­tät« vor.… ^^

    Ach ja, Chris­sy hei­ra­tet übri­gens genau in einer Woche und ist mitt­ler­wei­le sehr ordent­lich gewor­den! : D

    • @ Jour­ney:

      Tja, wer weiß, wie weit ich ohne die Coro­na-Situa­ti­on mitt­ler­wei­le wäre. So bleibts aktu­ell bei der Theo­rie, die sich anschei­nend teils recht aus­gie­big bemerk­bar macht 🙄

      Ohje, das Lebens­en­de mit drei Buch­sta­ben scheint ja immer noch ziem­lich beliebt zu sein *g*

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