Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Guckst du (3): Bedin­gungs­lo­ses Grundeinkommen

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Es ist ein klei­ner klu­ger Film über den Zustand unse­rer Welt. Eine Art „Sen­dung mit der Maus“, die zu erklä­ren ver­sucht, wie das Grund­ein­kom­men funk­tio­niert, wer es finan­zie­ren und was es bewir­ken könnte.

Mika­el Kro­ge­rus, brand eins

Gan­zen Film ansehen/​herunterladen | Making Of (7 Min.)

Ein sehr sehens­wer­ter Film von Grundeinkommen.tv, den ich mir am Frei­tag auf der Fahrt zu Clau­dy ange­se­hen habe.

Die Arbeit an der Natur­grund­la­ge und die Arbeit an der Mate­rie und die Arbeit in der Pro­duk­ti­on, die geht uns Gott sei Dank aus! Die Wirt­schaft hat die Auf­ga­be, die Men­schen von der Arbeit zu befreien.

Die gan­zen Inves­ti­tio­nen in neue Arbeits­plät­ze sind gleich­zei­tig Ratio­na­li­sie­rungs­maß­nah­men. Da wer­den die Din­ge ent­wi­ckelt, die Arbeit ein­spa­ren. Sie wer­den kei­nen Mana­ger fin­den, der sagt: Wie kann ich was machen, was mehr Arbeit bringt.

Das gesell­schaft­li­che Pro­blem, das wir haben, ist, dass vie­le Men­schen, die heu­te einen Arbeits­platz haben, eigent­lich in Wirk­lich­keit nur einen Ein­kom­mens­platz haben.

Götz Wer­ner (Unter­neh­mer)

Also wir haben geschafft dafür, die Arbeit zu mecha­ni­sie­ren, den Men­schen frei zu machen. Und jetzt stöh­nen wir, wir haben kei­ne Arbeits­plät­ze. Und nie­mand sagt uns: Ja, ver­dammt noch­mal, dafür haben wir doch die letz­ten hun­dert Jah­re schwer gear­bei­tet – damit wir nicht mehr schwer arbei­ten müs­sen. Sagt kei­ne poli­ti­sche Par­tei. Und das ärgert mich zu Tode.

Anna Katha­ri­na Die­ter­le (Rent­ne­rin, Basel)

Es kol­li­diert etwas, was eigent­lich unser Leben wie so ein inne­rer Kom­pass lei­tet mit dem Pro­blem und [den] Mög­lich­kei­ten, vor denen wir ste­hen. Und wir krie­gen das nicht zusam­men. Und da wir offen­bar noch nicht so weit sind, uns zu fra­gen, ob an den Über­zeu­gun­gen etwas nicht stimmt und ob wir nicht sehen müs­sen, dass die Über­zeu­gun­gen eigent­lich nicht mehr zeit­ge­mäß sind, hal­ten wir an dem fest, was wir haben.

Das heißt, wir müs­sen umso stär­ker alles – Schu­le, Uni­ver­si­tät – an der Erwerbs­ori­en­tie­rung aus­rich­ten. Weil wir sie noch nicht auf­ge­ben kön­nen. Das ist eigent­lich ein Sym­ptom. Die Ver­schär­fung in der Lage, in der wir uns befin­den, mit den Mög­lich­kei­ten – also die Ver­schär­fung der alten Vor­stel­lung –  ist ein Sym­ptom dafür, dass sie uns schon abhan­den gekom­men sind.

Dr. Sascha Lie­ber­mann (Sozi­al­wis­sen­schaft­ler, Frankfurt/​Main)

Ein Grund­ein­kom­men ist kei­ne Wohl­tä­tig­keit. Es ist kei­ne blo­ße Unter­stüt­zung. Es ist ein Bür­ger­recht. Es ist das Recht jeder Per­son, teil­zu­ha­ben am Wohl­stand der Nation.

Dr. Edu­ar­do Supli­cy (bra­si­lia­ni­scher Sena­tor, der das BGE als Ziel gesetz­lich verankerte)

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