Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Spie­le­mes­se 2012

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Fünf Wochen ist es jetzt schon wie­der her, wie die Zeit ver­geht. Eine Woche nach der Frank­fur­ter Buch­mes­se war ich am Sams­tag, 20. Okto­ber auf der Spie­le­mes­se in Essen. Dies­mal mit Clau­dy 🙂 Mit dem Beglei­ter vom letz­ten Jahr steh ich ja lei­der nicht mehr in Kontakt.

Das war nun geschätzt mein vier­ter oder fünf­ter Besuch der Mes­se. Letz­tes Jahr das ers­te Mal unter der Woche. Und sich den Frei­tag dafür frei­zu­neh­men, hat­te sich echt gelohnt. die Hal­len füll­ten sich den Tag über zwar auch recht gut, aber in einem ver­gleichs­wei­se ange­neh­men Maß. Das sah dies­mal am Sams­tag natür­lich wie­der anders aus. Zudem lag das Wochen­en­de – anders als 2011 – auch noch genau in den NRW-Herbst­fe­ri­en. Letzt­lich haben wir aber gut was gese­hen und „geschafft“ 🙂 Auch wenn wir dies­mal den Bereich der „Comic Action“ lei­der außen vor las­sen mussten.

Ankunft

Dies­mal sind wir auch das ers­te Mal eine Sta­ti­on wei­ter­ge­fah­ren, da ich mir dach­te, dass womög­lich die meis­ten die ers­te Sta­ti­on zur Mes­se wie­der aus­stei­gen. dem war auch so. Dafür kamen hier anschei­nend vie­le Auto­fah­rer von den Park­plät­zen hin­zu. Somit glich es sich wohl wie­der aus.

Vor Ort war das etwas ungüns­tig orga­ni­siert. Da ich unse­re Kar­ten bereits im Vor­ver­kauf geholt hat­te, stell­ten wir uns hin­ter den Kas­sen­häus­chen an eine der Türen. Doch offen­sicht­lich gab es hier nur Kar­ten, aber kei­nen Ein­gang. Als auch ande­re gin­gen, folg­ten wir ihnen – und kamen zu einer laaaaa­an­gen Schlan­ge. Wir gin­gen, wie manch ande­re dar­an vor­bei. Und dort, wo es rein­ging, stand ein Mitarbeiter/​Securitymensch und wink­te zum Wei­ter­ge­hen. Somit gin­gen wir wei­ter – und am nächs­ten Tor kamen wir dann ohne Anste­hen rein :pfeif:

Spie­le­rei­en

Recht früh saßen wir an einem Tisch mit dem „Bez­zer­wiz­zer“-Spiel (Online­de­mo). Ich fand dabei sehr schön, dass man die für sich selbst gezo­ge­nen Quiz­ka­te­go­rien nach sei­nen Stär­ken und Schwä­chen gewich­ten konnte.

Anschlie­ßend haben wir eine Run­de „Caro“ gespielt, ein schö­nes Lege­spiel von Noris Spiele.

Außer­dem haben wir an einem Stand noch zwei Holz­spie­le gespielt, die ich aber nicht mehr im Netz wie­der­ge­fun­den habe, da ich lei­der weder die Namen der Spie­le noch vom Anbie­ter weiß.

Ein Spiel war für zwei, dort ist die Spiel­flä­che in der Mit­te durch eine Holz­wand geteilt, in der sich ledig­lich in der Mit­te ein Loch befin­det. Auf dem Spiel­feld befin­den sich eini­ge Holz­schei­ben, die nur etwas schma­ler sind als das Loch. Jeder hat ein Gum­mi­band auf sei­ner Sei­te, mit dem er die Holz­schei­ben durch das Loch „durch­flit­schen“ las­sen kann. Wenn einer kei­ne Hol­schei­ben mehr auf sei­ner Sei­te hat, hat die­ser gewonnen.

Das ande­re war ein Wür­fel­spiel und bestand aus einer mehr­stu­fi­gen Spiel­flä­che. Je nach­dem, wo die Wür­fel lan­den, kann die Anzahl der Wür­fel­au­gen mit einer höhe­ren oder nied­ri­ge­ren Zahl mul­ti­pli­ziert wer­den, um eine mög­lichst hohe Punkt­zahl zu errei­chen. Hier und dort befan­den sich Hin­der­nis­se an den Enden man­cher Ebe­ne, die das Stop­pen der Wür­fel etwas erleichterten.

Am Stand des mir bereits bekann­ten Ver­la­ges Giga­mic haben wir „Color­Pop“ gespielt (auch online spiel­bar):

Das High­light war aber ein­deu­tig die Spie­l­erun­de bei „Flash Point: Fire Res­cue“. Hier­für hat­te ich mich auch schon vor der Mes­se inter­es­siert und gehofft, es hier tes­ten zu kön­nen. Es han­delt sich um ein koope­ra­ti­ves Spiel (ent­we­der alle gewin­nen oder alle ver­lie­ren, in die­sem Fall gegen die Flam­men im Haus), das anfangs per Schwarm­fi­nan­zie­rung („Crowd­fun­ding“) rea­li­siert wur­de und nun hof­fent­lich bald beim Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag erhält­lich ist.

Ein Erklä­rer vom Stand hat­te schon begon­nen, uns das Spiel­feld die­ser Erwei­te­rung („2nd Sto­ry“) zu erläu­tern, da kamen noch drei Män­ner von „Spieletest.at“ dazu (lei­der erken­ne ich hier kei­nen wie­der). Dadurch wur­de das Erklä­ren etwas durch­ein­an­der, aber zumin­dest die Grund­re­geln waren soweit ver­stan­den. Die Dazu­ge­kom­me­nen kann­ten das Spiel und woll­ten sich nun ger­ne an der Erwei­te­rung pro­bie­ren. Die Spie­l­erun­de gestal­te­te sich dabei sehr spa­ßig und locker-unter­halt­sam, auch wenn wir gegen das Feu­er lei­der nicht anka­men. Dazu waren wir als Anfän­ger wohl etwas zu unstruk­tu­riert 😉 Aber es hat sich damit (nach „Pan­de­mie“) end­lich wie­der ein koope­ra­ti­ves Spiel auf mei­ne Wunsch­lis­te gesetzt. Das kann ich dann hof­fent­lich auch etwas öfter spie­len, da ab 2 Spie­ler mög­lich („Pan­de­mie“ erst ab 3) von 2 bis 6 Spie­ler („Pan­de­mie“ nur bis 4, mit Erwei­te­rung bis 5).

Sons­ti­ges

Hier und dort habe ich mir auch etwas Info­ma­te­ri­al mit­ge­nom­men. wenn auch bei wei­tem nicht so viel wie auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se 😀

Spielbox Special, Games Orbit, Zock Neuheiten, Quattrino

Spie­le­mes­se 2012 – Kos­ten­lo­se Mitbringsel

Zusätz­lich zum mit­ge­brach­ten Pro­vi­ant haben wir am „Zoch“-Stand – pas­send, wie oben zu sehen – Bana­nen erhal­ten. Spä­ter haben wir uns noch „XXL-Crepes“ gekauft, die jedoch grö­ßen­mä­ßig dem Namen nicht gera­de gerecht wur­den. Aber das ist ja lei­der eher Stan­dard, dass es auf Mes­sen eher mit­tel­prä­chi­ge Kost gibt.

Abacus Spiele Neuheiten, Gigamic Neuheiten, Schmidt Spiele Neuheiten, Goldtaler

Spie­le­mes­se 2012 – Kos­ten­lo­se Mitbringsel

Zu etwas vor­ge­rück­ter Stun­de beka­men wir an einem Stand von „Krü­ger“ Milch­tee ange­bo­ten. Wahl­wei­se „Chai Lat­te Lovely India“ (Typ Honig) oder „Chai Lat­te Spi­cy India“ (Typ Spi­ce Chi­li). Bei­des inz­ter­es­san­te Sor­ten, aber der Chi­li schmeck­te doch etwas bes­ser. Außer­dem beka­men wir klei­ne Säck­chen mit Gold­ta­lern Gold­eu­ros (sie­he im Bild oben). Lei­der nicht aus ech­tem Gold, aber bei Scho­ko­la­de kann ich ja auch kaum Nein sagen 😉

Dog Royal, Bizzarie

Spie­le­mes­se 2012 – Mei­ne Käufe

Natür­lich blie­ben auch hier Spiele­käu­fe nicht aus. Aber ich konn­te mich zum Glück auf zwei beschrän­ken. Das Mal­spiel „Biz­za­rie“ kos­te­te nur 3 Euro. Ein Glück, denn nach die­ser Kri­tik packt mich auch nicht gera­de das Spie­le­fie­ber. Scha­de. „Dog“ hat mich auch in der nor­ma­len Ver­si­on schon seit eini­ger Zeit inter­es­siert. Eigent­lich woll­te ich das mal gespielt haben, um zu sehen, wie mir das gefällt. Denn vom nor­ma­len „Mensch ärge­re dich nicht“ war ich nie ein gro­ßer Freund. Doch hier spielt man mit Kar­ten anstatt Wür­feln. Da man aus den Hand­kar­ten wäh­len kann, ist man nicht mehr so stark vom Wür­fel­glück abhän­gig, son­dern kann geziel­ter und tak­ti­scher spie­len. „Dog Roy­al“ erwei­tert das noch ein­mal um wei­te­re Regeln, es lässt sich aber auch ohne „Royal“-Regeln spielen.

Und ja, „Dog Roy­al“ gefällt mir sehr. Am Wochen­en­de drauf habe ich es mit mei­nen Eltern gespielt und ich habe den Kauf für recht güns­ti­ge 13,50 Euro nicht bereut 🙂 Und wenn man zu viert oder sechst spielt, ist es sogar noch halb-koope­ra­tiv, da die gegen­über­lie­gen­den Spie­ler als Part­ner spielen.

Spie­le­abend

Am glei­chen Abend haben Clau­dy und ich bei mir daheim noch einen ent­spann­te­ren Spie­le­abend genos­sen.  Zwar ohne die neu­en Käu­fe, aber auch mit schö­nen Spie­len. Extrem posi­tiv über­rascht war ich dabei von „Aton“ aus dem Hau­se „Queen Games“. Ein 2‑Per­so­nen-Spiel, das ich schon län­ger besit­ze. Ich hat­te es mir mal spon­tan gekauft, als ich es güns­tig bei Gale­ria Kauf­hof für 5 Euro fand. Aber die The­ma­tik des alten Ägy­tens ließ mich letzt­lich doch etwas zögern. Und manch­mal ist man eben doch mehr als nur zwei.

Nun kann ich es nicht mehr abwar­ten, es end­lich wie­der zu spie­len. Den – im Nach­hin­ein im Netz ent­deck­ten – posi­ti­ven Kri­ti­ken kann ich nur zustim­men, etwa Spieletest.at:

[…] Im Prin­zip ist es „nur“ ein Spiel, bei dem es dar­um geht, Mehr­hei­ten zu erobern. Aber es steckt viel mehr drin­nen. Ein gut durch­dach­ter Mecha­nis­mus, optisch und von der Sto­ry her gut auf­be­rei­tet, wird zu einem flüs­sig spiel­ba­ren, tak­tisch anspruchs­vol­len Spiel. […]

Eine klei­ne Einführung:

[eng­lisch]

Sonn­tag

Am Tag dar­auf waren wir noch etwas spa­zie­ren und haben uns bei den über­ra­schend war­men Tem­pe­ra­tu­ren ein Eis gegönnt. Da es schon leicht frisch war, haben wir uns rein­ge­setzt. Es war ja trotz­dem ange­nehm, da die gesam­te Glas­tü­ren­front der Eis­die­le geöff­net war und so waren wir zumin­dest windgeschützt.

Nach­dem Clau­dy ihre Bana­nen-Scha­le und ich mei­nen Nugat­be­cher erhal­ten hat­ten, kam eine Frau her­ein, die mit ihrer männ­li­chen Beglei­tung drau­ßen an einem Tisch saß, und frag­te die Bedie­nung nach einem Aschen­be­cher. Die­se bot denen statt­des­sen an, sich doch „rein­zu­set­zen“. Nein, das wür­de kein Pro­blem machen, schließ­lich stün­de der Tisch gleich an der Front und die war ja kom­plett geöffnet.

Aber es kam natür­lich, wie es kom­men muss­te: Der Rauch zog genau in unse­re Rich­tung. Und das war dann schlim­mer als unter frei­em Him­mel, wo es ja lei­der gene­rell kein Rauch­ver­bot gibt. Denn durch den Wind­schutz zog das so schnell auch nicht mehr weg. Bevor wir uns wei­ter über die­se mie­se Luft ärger­ten, nah­men wir unse­re Jacken und Becher und setz­ten uns – unter einem selt­sa­men Blick der Rau­che­rin – nach draußen.

Es hat dann zwar geschmeckt. Aber das war nach der Erfah­rung mein letz­ter Besuch der Eis­die­le. Jedoch ist das zum Glück nicht die ein­zi­ge in mei­nem Stadtteil 😉

2 Kommentare

  1. Ich lie­be Spie­le!!! <3
    Aber ich wuss­te gar nicht, dass es dafür Mes­sen gibt!!? O.o
    – Gibt doch für alles Mes­sen LOL -
    Die Spie­le, die du dir gekauft hast, ken­ne ich nicht, sind sie gut??
    Mei­ne Lieb­lings­spie­le sind Mono­po­ly und Tri­vi­al Pur­su­it!! <3

    • @ Kazi:

      Wel­co­me back :hi:

      „Color­Pop“ hat mich nicht so sehr über­zeugt, die ande­ren spiel­ten sich aber sehr gut 🙂

      Mono­po­ly war nie so mein Fall, aber Tri­vi­al Pur­su­it habe ich letz­tes Wochen­en­de in der Juni­or-Fas­sung bei Clau­dy ken­nen­ge­lernt und fand es sehr gelun­gen :ja:

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