Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Klums Model-Kommerz

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Wie ich bei Konsumpf gelesen habe, lief bei „Titel Thesen Temperamente“ wohl vorletztes Jahr ein interessanter Beitrag über Heidi Klums Werbespektakel namens „Germany’s Next Topmodel“.

Passend dazu:

SPIEGEL: Was ist mit dem Vorwurf, dass Ihre Show zur Magersucht verführt?

Klum: In diesem Job wird eine Scheinschönheit verkauft, die es so gar nicht gibt. Das ist wie ein Kunstwerk, wie Schauspiel. Ich weine vor der Kamera, obwohl ich nicht traurig bin. Ich komme gerade vom Job, bin geschminkt und verschönert durch tolle Roben, durch tolles Haar, Make-up, die Nägel sind gemacht.

SPIEGEL: Es gibt Sie eigentlich gar nicht.

Klum: So sieht kein Normaler auf der Straße aus. In diesem Job tendieren die Models dazu, dünner zu sein als die Normalperson auf der Straße, das stimmt schon. Wer macht die Regeln? Ich mache sie nicht. [Aber sie fügt sich dem Mode-/Mediendiktat, Anm. v. Schokokäse] Das ist die Modewelt, die diese Regeln macht. Man sagt immer, 90-60-90 ist so das Idealmaß. Das Idealmaß habe ich auch nicht, das hat kaum eine. Habe ich auch am Anfang meiner Karriere nicht gehabt. Und es hat auch kaum eine in „Germany’s Next Topmodel“.

SPIEGEL: Sie würden in Ihrer eigenen Casting-Show durchfallen?

Klum: Es gibt Mädchen mit den unterschiedlichsten Körpermaßen, die super, super dünn sind, und die Mädchen, die ein wenig dicker sind – eben von allem etwas. [Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit, Anm. v. Schokokäse?!] Wir hatten Mädchen, die gehen mussten, weil sie einfach unter anderem auch zu dünn waren.

[…]

SPIEGEL: Man braucht offenbar ein sehr dickes Fell, wenn man es in der Modelwelt schaffen will.

Klum: Auch deshalb, weil das Gewicht natürlich ein Thema ist. Und trotzdem, ich sage den Mädchen in der Sendung ganz oft, dass es nicht darum geht, dass sie mit allen Mitteln abnehmen und nichts essen. Sie müssen auch ein bisschen Training machen. [Man bemerke das „auch“, Anm. v. Schokokäse 😐 ] Sport ist unheimlich wichtig. Es geht ums Toning, der Körper muss straff sein. Die Haut gut. Sie müssen auch in die Klamotten passen, die von den Designern gemacht werden. Das ist einfach so!

Aus einem „Spiegel“-Interview von 2006.

Traurig …

8 Kommentare

  1. Tja, sie suchen sich das aus im Leben nicht mehr zu sein als ein laufender Kleiderständer ^^

    Btw: Kennst du den Snack Blog schon? ^^

  2. ich guck ja gerne die topmodels…

  3. Na hier ist ja echt tote Hose bei diesem Beitrag, obwohl ich Schoko da zu 100 % recht gebe un das ein heißes und oft viel zu schnell abgehaktes Thema ist. Frau Klum sollte meiner Meinung nach ihre Publicity wirklich lieber für intelligentere Sendungen nutzen als die Menschheit noch unglücklicher zu machen und zu verderben, als sie eh schon ist…

  4. Klar, ist viel Wahres an dem Beitrag. Aber die Lusche Roger Willhelmsen ist wohl der Letzte der sich kritsch äußern sollte. Jemand der die erste Staffel von Big Brother komplett aufgezeichnet und mit einer der dümmsten Bewohnerinnen ein Buch darüber geschrieben hat, hat bei mir sämtliche Glaubwürdigkeit in solchen Dingen verloren.
    Big Brother war und ist nämlich auch nichts anderes als ein langer Werbespot mit Product Placement und gesponserten Sachgewinnen. 🙄
    Wäre Heidi Klum sein Typ sähe sein Standpunkt wieder ganz anders aus. 😉 Bei ihm fehlt mir einfach die Objektivität. 😎

  5. Der wird im Titel Thesen Temperamente Beitrag von vorletztem Jahr gefeatured, den Du oben gepostet hast 😉 . Schau es Dir mal an. 😀

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