Schokokäse

Schluss mit dem Käse – jetzt gibts Schokolade!

Beim Bücher­trö­del im Spielefieber

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Spieletrödel 2017 - Übersicht

Spie­le­trö­del 2017 – Übersicht

Am Sams­tag waren mei­ne Liebs­te und ich beim Bücher­trö­del im benach­bar­ten Stadt­teil. Wider Erwar­ten wur­de sie dar­auf nicht per Stadt-News­let­ter auf­merk­sam, son­dern im mitt­wö­chent­li­chen Wer­be­blätt­chen. Wir hat­ten uns bei­de Wecker gestellt, um rela­tiv pünkt­lich um kurz nach 10 bereits dort zu sein.

Dort ange­kom­men, kamen uns auch schon Pas­san­ten mit dick gefüll­ten Stoff­beu­teln ent­ge­gen. Doch hier­bei schien es sich haupt­säch­lich um Bücher zu han­deln. Die zumin­dest für mich rele­van­te­ren Spie­le stan­den anschei­nend noch nicht so hoch im Kurs. Umso besser.

Und das soll­te auch belohnt wer­den … Neben zwei Büchern (nicht für mich, nicht im Bild) und einer »Ruthe«-DVD für 1 Euro haben wir in der – im Ver­gleich zum Bücher­sor­ti­ment eher klei­nen Aus­wahl – gleich vier Spie­le gefun­den. Für nur 2 Euro pro Spiel. Und kein Fehl­kauf dabei 🙂

Der Palast von Alhambra

Spieletrödel 2017 - Der Palast von Alhambra

Spie­le­trö­del 2017 – Der Palast von Alhambra

Begon­nen haben wir den Spie­le­abend mit die­sem Spiel des Jah­res 2003 (Ver­lags­sei­te mit Video). Ein sehr gelun­ge­nes Lege­spiel für 2 bis 6 Spie­ler. Gera­de strei­ten Clau­dy und ich, wer da gewon­nen hat­te. Soeben sind wir über­ein gekom­men, dass doch sie gewin­nen hatte.

Geld aus der Aus­la­ge neh­men, Palast­tei­le in der pas­sen­den Wäh­rung kau­fen oder die bestehen­de eige­ne Alham­bra umbau­en. Das sind die drei Mög­lich­kei­ten, die einem jedes­mal zur Ver­fü­gung ste­hen. Das klingt sim­pel, hat es aber in sich. Denn ein inter­es­san­ter »Zug« dabei ist, dass man erneut am Zug ist, wenn man ein Palast­teil genau pas­send bezah­len kann.

Zug um Zug

Spieletrödel 2017 - Zug um Zug

Spie­le­trö­del 2017 – Zug um Zug

Im Anschluss haben wir uns dem dar­auf­fol­gen­den Spiel des Jah­res 2004 (Ver­lags­sei­te mit Video) gewid­met. Ein Spiel für bis zu 5 Per­so­nen, das uns eben­falls sehr gefal­len hat. Dies­mal gewann ich.

Hier gibt es statt Geld­schei­nen Wag­gons in der Aus­la­ge zum Sam­meln. Mit genug Wag­gons in der pas­sen­den Far­be kann man ent­spre­chen­de Stre­cken nut­zen, das heißt Kunst­stoff­wag­gons in der eige­nen Far­be auf die Fel­der einer Stre­cke nutzen.

Etap­pen­wei­se geht das ganz schön fix, da man erst ein­mal nur Kar­ten sam­melt. Doch muss man immer abwä­gen, ob man wei­ter sam­meln oder die­se doch schon für eine Stre­cken­nut­zung able­gen möchte.

Alter­na­tiv kann man in sei­nem Spiel­zug auch Ziel­kar­ten zie­hen. Die­se sor­gen noch ein­mal für mehr Ner­ven­kit­zel: Man zieht drei Ziel­kar­ten, von denen man min­des­tens eine behal­ten muss. Alle beinhal­ten einen Stre­cke (Start und Ziel) sowie eine Punkt­zahl. Je län­ger, des­to mehr Punkt gibt es am Ende, wenn man die­se bei­den Orte mit einer durch­ge­hen­den eige­nen Stre­cke ver­bun­den hat. Doch schafft man dies nicht, wird genau die­se Punkt­zahl letzt­lich abge­zo­gen. Hier gilt es also immer abzu­wä­gen, wann man neue Ziel­kar­ten zieht und wel­che man sich davon auswählt.

Elfen­land

Spieletrödel 2017 - Elfenland

Spie­le­trö­del 2017 – Elfenland

Been­det haben wir den Spie­le­abend dann doch bereits nach dem drit­ten Spiel, mit dem Spiel des Jah­res 1998., spiel­bar mit 2 bis 6 Per­so­nen. Auch hier lag ich am Ende knapp vorne.

Für ein fami­li­en­freund­lich wir­ken­des Spiel hat dies doch einen – vor allem für mei­ne Gegen­spie­le­rin – über­ra­schend hohen Ärger­fak­tor. Hier kommt man sich doch auch ger­ne in die Que­re, da man vor jedem der vier Spiel­run­den immer abwech­selnd Trans­port­mit­tel-Plätt­chen legt – und dabei nicht weiß, wel­che damit ver­bun­de­nen Kar­ten der Gegen­spie­ler auf der Hand hat. Und wel­che Rou­te der bzw. die andere(n) wählt bzw. wählen.

Can’t Stop!

Spieletrödel 2017 - Can't Stop!

Spie­le­trö­del 2017 – Can’t Stop!

Das bei Ama­zon in 40 Rezen­sio­nen mit sehr guten 4,8 von 5 Ster­nen bewer­te­te Wür­fel­spiel haben wir Sonn­tag­nach­mit­tag nach­ge­holt. Die­ses hat wirk­lich sei­nen ganz eige­nen Reiz. Man muss hier immer abwä­gen, ob man wei­ter­wür­feln möch­te, um in den Zah­len­rei­hen höher zu kom­men, oder frei­wil­lig auf­hö­ren, um sei­nen Spiel­stand zu sichern und in sei­nem nächs­ten Zug dort fortzufahren.

Denn mit drei eige­nen Figu­ren im Ziel (ganz obne auf dem jeweils bezif­fer­ten Feld) hat man das Spiel gewon­nen. Aber kann man mit den vier Wür­feln nach einem Wurf aus zwei Wür­feln kei­ne der drei Zah­len bil­den, in deren Rei­hen die akti­ven Läu­fer ste­hen, hat man den gan­zen eige­nen Fort­schritt aus die­ser Run­de verloren.

Das Spiel an sich ist so ein­fach gehal­ten wie die Regeln. Doch mitt­ler­wei­le kann ich auch ver­ste­hen, wes­halb das Spiel bei Ama­zon für hoch­prei­si­ge 39,90 ange­bo­ten wird:

Vie­len Dank für Ihr Inter­es­se am Ravens­bur­ger Online-Spiel „Can’t stop“.

Lei­der müs­sen wir Ihnen an die­ser Stel­le mit­tei­len, dass sich das Spiel “Can’t stop“ aus Lizenz­grün­den nicht mehr in unse­rem Sor­ti­ment befin­det und wir des­halb auch das dazu­ge­hö­ri­ge Online-Spiel ab sofort nicht mehr anbie­ten können.

Wir bit­ten hier­für um Ihr Verständnis.

Quel­le: ravensburger.de

Da kann man für Inter­es­sier­te nur hof­fen, dass sich bald eine Neu­li­zen­sie­rung bei einem ande­ren Ver­lag findet.

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